Gesellschaftlich notwendig

Ehrenamtliches Engagement 

Ein lebendiges Gemeindeleben wäre ohne das vielfach ehrenamtliche Engagement von Frauen gar nicht denkbar. In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie dagegen nur wenig präsent."

Das sagte die langjährige kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen (Amtszeit 2008-2017) im Jahr 2002.

Für Gesellschaft, Staat und Kirche ist die unentgeltlich und freiwillig geleistete Arbeit von Frauen und Männern unverzichtbar.

Ehrenamtlich Tätige erbringen eine Arbeit, die den Mitmenschen und dem Gemeinwohl zugutekommt. Sie wird zusätzlich zur Erwerbs- und Familienarbeit geleistet und ist als dritte Säule gesellschaftlich notwendiger Arbeit zu betrachten.

Alle Bürgerinnen und Bürger brauchen daher gute Rahmenbedingungen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Daher fordert die kfd

  • Arbeitszeitgestaltungen und Gestaltung von Schule und Weiterbildung, die Zeit für Engagement in allen Lebensphasen lassen
  • die Ausweitung der steuerlichen Berücksichtigung ehrenamtlichen Engagements
  • eine Anerkennung in den sozialen Sicherungssystemen auf Basis einer ernsthaften Diskussion über die Anrechnung von Zeiten ehrenamtlichen Engagements in der gesetzlichen Rentenversicherung analog zu Kindererziehung und Pflege
  • die Ausweitung der Anerkennung von im Rahmen des Engagements erworbenen Qualifikationen und ausgebauten Kompetenzen für die berufliche Weiterentwicklung und ihre Anwendbarkeit im Berufsleben
  • die konsequente Vereinheitlichung, Weiterentwicklung und Bekanntmachung der existierenden Landesnachweise zur Anerkennung der Qualifikationen aus dem Ehrenamt.

Die kfd wäre ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder nicht denkbar. Frauen übernehmen auf allen Ebenen des Verbandes ehrenamtliche Verbands- und Leitungsaufgaben.

Besonderes Ehrenamt "Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst der kfd"

Etwa 45.000 Mitarbeiterinnen sind im kfd-Besuchsdienst unterwegs, um den knapp 500.000 Mitgliedern der kfd jeden Monat die Mitgliederzeitschrift "Frau und Mutter" zu bringen.

Damit übernehmen die Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst (MiB) als Ehrenamtliche wichtige logistische Aufgaben für den Verband und leisten so einen wesentlichen Beitrag zur Mitgliederbindung.

Sie schaffen so die Verbindung zwischen Bundesebene und jedem einzelnen Mitglied, sie sind Botschafterinnen des Verbandes und Botschafterinnen ihrer Pfarrgruppe.

Eine Umfrage zu den Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst der kfd im Jahr 2016 hat ergeben: Die MiB sind nach wie vor das Gesicht der kfd. Über 88 Prozent der Gruppen halten an diesem Modell fest.

Nachweise und Materialien

kfd-Musternachweise
  • Muster: kfd-Nachweis Geistlich-Theologische Begleitung 54 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Gruppenleiterin 53 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Kassenführerin 53 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Leiterin einer kfd-Spielgruppe 53 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Mitarbeiterin im Besuchsdienst 53 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Mitarbeit im Projekt 53 KB Download
  • Muster: kfd-Nachweis Sprecherin des DV-Leitungsteams 53 KB Download
Materialien
  • kfd-Stellungnahme zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung 108 KB Download
  • kfd-Positionspapier: Ehrenamtlich arbeiten Das "Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011" hat die kfd-Bundesversammlung 2010 zum Anlass genommen, ihre Positionen zum Ehrenamt zu aktualisieren. Mit diesen Positionen setzt der Verband ein Signal für die ehrenamtlich tätigen Frauen in der kfd. 689 KB Download
  • MiB-Flyer Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst der kfd: Für eine Gemeinschaft, die trägt. 232 KB Download
  • MiB-Umfrage 2016: Auswertung komplett Die kfd-Bundesversammlung hat 2015 beschlossen, eine Umfrage zu den Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst (MiB) der kfd durchzuführen. Ausgangspunkt war die wichtige Frage nach dem Vertrieb der Verbandszeitschrift "Frau und Mutter" und inwieweit die Zustellung vor Ort noch flächendeckend durch MiB abgedeckt ist. Auswertung mit Statistik und Fragebogen. 3 MB Download

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Stand: 07.06.2018
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