Werfen Sie einen Blick in die Junia. Einzelne Leseproben finden Sie in unserem Archiv
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Junia ist das neue Mitgliedermagazin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands.

Junia ist das Magazin für Frauen, die sich in Kirche, Politik, Gesellschaft und in der kfd engagieren, die sich für eine lebendige Kirche, für Spiritualität, Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen einsetzen und denen Nachhaltigkeit und Umweltschutz am Herzen liegen.

Seit Januar 2021 erscheint Junia als Nachfolgerin der kfd-Mitgliederzeitschrift "Frau und Mutter". Die rund 450.000 kfd-Mitglieder erhalten Junia sechs Mal im Jahr.

Mit Junia verbindet die kfd Tradition und Moderne. Die über 100jährige Geschichte der "Frau und Mutter" wird mit dem neuen Untertitel der Junia  "Frau und Mutter hat jetzt einen Namen" gewürdigt.

 

Unser Junia-Magazin im Webwww.junia-magazin.de  

Apostelin Junia 

Der Name Junia für das Mitgliedermagazin ist bewusst gewählt. Junia war in der frühen Kirche eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnte. Doch aus der Frau Junia wurde im 13./14. Jahrhundert der Mann Junias und die Apostelin Junia wurde über Jahrhunderte unsichtbar. Das änderte sich erst 2016, als in der neuen Einheitsübersetzung der Bibel wieder Junias in Junia umbenannt wurde.
 

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Wer war Junia?

 

Der Name Junia steht also für ein klassisches Frauenschicksal in einer immer noch von Männern dominierten katholischen und säkularen Welt. Junia war jahrhundertelang unsichtbar.

Das Mitgliedermagazin der kfd steht daher für die Anliegen von Frauen und für deren Sichtbarmachung. Und gerade weil der Name Junia so unbekannt ist, ist er auch so unverbraucht. Er ist alt und modern zugleich. Er klingt dabei ungewöhnlich neu und ist gleichzeitig schlicht und einprägsam.


Mme X & Mrs. Y 

"Madame X", die bewährte alte Dame, die auf den Spuren verstorbener großer Frauen war, bekommt Zuwachs und wird um eine lebende Person erweitert. Ab sofort heißt es: Mme X & Mrs. Y.  


Junia-Archiv
Leseproben

 

Archiv "Frau und Mutter" 

In unserem "Frau und Mutter"-Archiv finden Sie Leseproben aus den vergangenen Jahren. Die beliebten Reihen "Briefe von Eva & Co." und "Meine wichtigste Bibelstelle" sowie Rezepte für jede Jahreszeit haben wir für Sie zum Nachlesen eingestellt. 


Häufig gestellte Fragen

Warum gibt es die Namensänderung der Mitgliederzeitschrift überhaupt?

Die kfd hat auf ihrer Bundesversammlung im September 2020 einstimmig entschieden, Frau und Mutter einen Namen zu geben. Sie heißt ab der ersten Ausgabe 2021 "Junia".

Die Titeländerung ist schon seit vielen Jahren ein Thema. Zuletzt hatten die Stimmen deutlich zugenommen, die dafür plädierten, der Verbandszeitschrift einen neuen Namen zu geben. Hauptargumente waren: Der Titel klingt altbacken, ist nicht mehr zeitgemäß und grenzt bestimmte Frauengruppen (zum Beispiel kinderlose Frauen) aus.

Der Antrag zur Namensänderung ging 2019 von den nordrheinwestfälischen Diözesanverbänden aus. Eine Arbeitsgruppe aus insgesamt acht Diözesanverbänden hat intensiv ein Jahr über notwendig anstehende Veränderungen zu unserer Mitgliederzeitschrift gearbeitet.

"Junia" war der Name, auf den sich die Verantwortlichen schnell einigen konnten, weil mit ihr eine Geschichte verbunden ist, die gut zu den Anliegen der kfd passt.

 

Die Zeit ist reif für Junia: Interview mit den Herausgeberinnen der kfd-Mitgliederzeitschrift, dem geschäftsführenden kfd-Bundesvorstand.

Wer war Junia und warum fiel die Wahl auf diesen Namen?

Junia war eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnt. Sie war eine der ersten bekennenden Christinnen. Sie wurde wegen ihres Glaubens inhaftiert.

Warum Junia bis heute unbekannt ist? Sie wurde im frühen Mittelalter aus den Schriften verbannt, indem man sie zum Mann machte. Junia wurde zu Junias. In den 1970er Jahren gelang der amerikanischen Theologin Bernadette Brooten in einer bahnbrechenden Studie die Wiederentdeckung der Junia. Es dauerte noch bis 2016 bis zu ihrer Anerkennung. Erst seither ist Junia in der Einheitsübersetzung der Bibel als Frau benannt. 

Der Name Junia steht also für ein klassisches Frauenschicksal in einer immer noch von Männern dominierten katholischen und säkularen Welt. Junia war jahrhundertelang unsichtbar.

Das Mitgliedermagazin der kfd stand und steht für die Anliegen von Frauen und für deren Sichtbarmachung. Und gerade weil der Name Junia so unbekannt ist, ist er auch so unverbraucht. Er ist alt und modern zugleich. Er klingt dabei ungewöhnlich neu und ist gleichzeitig schlicht und einprägsam.

Junia in den Heiligenkalender aufnehmen: Zur Meldung

  • Hintergrund zu Junia Theologische Frauenforschung 153 KB Download
  • Junia-Gedenktag: Die Geschichte eines kleinen "s" - und wie es auf den Synodalen Weg wirkt von Maria Faber, in: Lebenszeichen 10 |Fachbereich Pastoral in Kirche und Gesellschaft, Bistum Magdeburg 119 KB Download
  • Römerbrief-Text zum Gedenktag der Apostelin Junia 149 KB Download
Wird der Name "Frau und Mutter" jetzt also komplett gestrichen?

Die Arbeitsgruppe wollte die Historie und Bedeutung der "Frau und Mutter" unbedingt gewürdigt sehen und hat sie sich für den Slogan "Frau und Mutter hat jetzt einen Namen: Junia" stark gemacht.

So kann das Mitgliedermagazin, dass bis 1931 erst nur "Die Mutter", dann bis 1939 und ab 1948 bis 2020 "Frau und Mutter" hieß, in der Sichtbarmachung der eigenen Geschichte nun in eine neue Zeit starten.

Die Lese- und Sehgewohnheiten haben sich in den vergangenen zehn Jahren extrem verändert. Das war für die Entscheidung mit ausschlaggebend.

Wie häufig wird Junia ab 2021 erscheinen?

Junia wird in Zukunft noch sechs Mal im Jahr erscheinen.

Die Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst werden dadurch, das war der ausdrückliche Wunsch der kfd-Diözesanverbände, zunehmend entlastet.

Was ändert sich sonst noch?

Durch die veränderte Erscheinungsweise wird es künftig pro Heft mehr Seiten geben.

Und die kfd wird mit Junia den Weg der Digitalisierung verstärken. Wir arbeiten auch daran, dass unsere Mitglieder das Magazin demnächst online lesen können.

Das Magazin wird in Produktion und Gestaltung weiter modernisiert, um auch neue Frauen anzusprechen, die sich für die kfd engagieren wollen.

Mit ihrem Mitgliedsbeitrag sollen auch künftige Neumitglieder die Zukunft der kfd als starker Frauengemeinschaft und wichtigster Frauenstimme in Kirche und Gesellschaft unterstützen. 

  • Informationen über das kfd-Mitgliedermagazin "Junia" zum Kopieren und Verteilen 1 MB Download

Redaktion

Jutta Laege
Isabelle De Bortoli

Sekretariat
Kim Theyssen
redaktion@junia-magazin.de

Anschrift
Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf
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Stand: 13.04.2021