In Betrieben mit mehr als 200 Mitarbeitenden haben Beschäftigte das Recht, zu erfahren, nach welchen Kriterien das jeweilige Gehalt gestaltet ist. Gleichzeitig wird der Betriebsrat gestärkt und erhält ebenfalls das Recht, diese Auskünfte einzuholen.

Wichtiger Schritt zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben

15. Mai 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. begrüßt, dass der Bundesrat am 12. Mai 2017 dem Gesetzentwurf zur Schaffung von mehr Lohntransparenz zwischen Frauen und Männern zugestimmt hat.

Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: "Das Entgelttransparenzgesetz ist trotz der Begrenzung auf größere Betriebe und weiterer Zugeständnisse an die Unternehmen ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Denn ohne Entgeltgleichheit gibt es für Frauen und Männer keine Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel an familiäre Bedürfnisse anzupassen. Ein weiterer wichtiger Schritt dazu ist das Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeittätigkeit, für das wir uns ebenfalls starkmachen."

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Müttergenesung und Frauengesundheit sind wichtige Anliegen der kfd.

Die Angebote der KAG Müttergenesung helfen nicht nur am Muttertag

11. Mai 2017. Ständiger Zeitdruck, zunehmende Erschöpfung, wachsende Selbstzweifel - für immer mehr Eltern und besonders für Mütter prägen diese Zustände den Alltag. Da kommt der Muttertag gerade recht, um Müttern zu danken und einen Tag Ruhe zu schenken. 

"Frauen leisten in vielen Familien Enormes, um Beruf, Familie und Privates zu bewältigen. Aber wer wieder zu Kräften kommen muss, für den reicht ein Tag nicht aus", weiß Margot Jäger von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) für Müttergenesung, in der sich die kfd seit Jahrzehnten engagiert.

In den 21 Kliniken der KAG wird nach einem frauenspezifischen Konzept gearbeitet: Die Vorsorge- und Rehamaßnahmen sind speziell für Mütter entwickelt und helfen dabei, Belastungen wirksam entgegenzutreten und neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

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Referentin Helene Batemona-Abeke erklärte den Teilnehmerinnen des Studientages die Lebensrealitäten geflüchteter Frauen und Mädchen.

Austauschtreffen für Ehrenamtlerinnen in der Flüchtlingsarbeit

10. Mai 2017. Viele kfd-Frauen engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme auszutauschen, lud der kfd-Bundesverband am vergangenen Wochenende, 6. Mai, zum Studientag nach Essen ein.

Referentin war Helene Batemona-Abeke von der Frauenrechtsorganisation medica mondiale. Aufgewachsen im Kongo und in Kenia, kam sie 1997 im Alter von 26 Jahren nach Deutschland. Heute ist sie als Sozialarbeiterin, Diversity-Trainerin und systemische Therapeutin für medica mondiale, die Diakonie und das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf tätig.

In ihrem Vortrag sprach Helene Batemona-Abeke über die Lebensrealitäten, in denen sich vor allem geflüchtete Frauen und Mädchen befinden. Sie bedürfen besonderer Unterstützung, gerade vor dem Hintergrund ihrer - häufig auch traumatischen - Erfahrungen, die sie auf der Flucht gemacht haben.

Batemona-Abeke erklärte das kulturelle Spannungsfeld, in dem viele geflüchtete Frauen stecken. Als Beispiel nannte sie die Kleiderausgabe.

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(v.l.) ZdK-Vizepräsidentin Dr. Claudia Lücking-Michel , KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth, kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und Irmentraud Kobusch, Vorsitzende des Netzwerks Diakonat der Frau, beim Tag der Diakonin in Stuttgart am 29. April 2017 © Gaby Klöckner/ KDFB

Mit einem Gottesdienst und einer zentralen Veranstaltung haben die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), das Netzwerk Diakonat der Frau und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 29. April 2017 den "Tag der Diakonin" begangen. Er stand unter dem Motto "Ein Amt mit Zukunft - auch für Frauen" und fand mit rund 160 Frauen und Männern in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

2. Mai 2017. Ein intensiver Austausch in Gesprächsrunden und einer Podiumsdiskussion zur Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen in der katholischen Kirche zeigte eindrücklich, dass in dieser Frage nicht nur historische und theologische Argumente ausgetauscht sind, sondern dass vor allem die Geduld vieler Frauen und Männer nahezu erschöpft ist. Sie erwarten angesichts der gegenwärtigen Krise der Kirche in Deutschland von den Verantwortlichen mutige Schritte zu Veränderungen, wenn die Kirche bei den Menschen nicht weiter an Bedeutung verlieren will.

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In der diesjährigen "Woche für das Leben" steht das Thema "Kinderwunsch - Wunschkind - Designerbaby" im Fokus. © Foto: pixabay

Vom 29. April bis 6. Mai findet die ökumenische "Woche für das Leben" statt, eine Aktion der katholischen und evangelischen Kirche. Auf die Risiken der Pränataldiagnostik weisen kfd und SkF hin.

26. April 2017. In der "Woche für das Leben", die in diesem Jahr unter dem Motto "Kinderwunsch – Wunschkind – Designerbaby" steht, geht es um die Wünsche nach einer sorgenfreien Schwangerschaft, einer glücklichen Geburt, einem gesunden Kind und einem guten Heranwachsen des Kindes.

Auf die Risiken der Pränataldiagnostik weist die kfd gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hin. Die heute selbstverständlichen vorgeburtlichen Untersuchungen führen eher zu Verunsicherung und setzen Schwangere unter enormen psychischen Druck, so die beiden Verbände.

Seit August 2016 prüft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), ob Bluttests auf Trisomie 13, 18 und 21 in die übliche Schwangerenvorsorge eingeführt und die Kosten übernommen werden sollen. "Wir halten eine Zulassung des Bluttests für hoch problematisch", so kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen.

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Die Delegierten des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit" nutzten ihre Frühjahrstagung in Mainz zu einer Standortbestimmung der eigenen Arbeit und zur Planung der künftigen Inhalte. Foto: Beate Behrendt-Weiß

Frühjahrstagung des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit"

29. März 2017: Eine Standortbestimmung der eigenen Arbeit, Planungen für 2018 und die Wahl der Sprecherinnen standen auf der Tagesordnung der Frühjahrstagung des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit", die am 25. und 26. März 2017 im Erbacher Hof in Mainz stattfand.

Mit großer Zustimmung wurden Ingrid Müller als Sprecherin des Ausschusses und Stephane Schimmel als Stellvertreterin in ihren Ämtern bestätigt.

Inhaltlich knüpfte die Tagung an das kfd-Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit" an, auf dem zuvor das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung diskutiert worden war und an dem viele Delegierte des Ausschusses teilgenommen hatten.

Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass sich die Empfehlungen der Sachverständigenkommission in weiten Teilen mit den langjährigen wie aktuellen Forderungen der kfd zur Gleichstellung von Frauen und Männern decken.

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Frau Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Mitglied der Sachverständigenkommission (Mitte) mit Anni Rennock (rechts), Sprecherin des Ständigen Ausschusses "Hauswirtschaft und Verbraucherthemen" und Stephane Schimmel, stellv. Sprecherin des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit" beim kfd-Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit"

kfd diskutiert Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht mit Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Mitglied der Sachverständigenkommission

27. März 2017: Auf ihrem Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit" hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. am 24. und 25. März in Mainz das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht diskutiert, das Anfang März unter dem Titel "Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten" veröffentlicht worden ist.

Frau Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok von der Hochschule München und Mitglied der Kommission zur Erstellung des Gutachtens, war als Referentin geladen: "Wir haben das Gutachten der Bundesregierung vorgelegt, nun kommt es darauf an, was die Politik daraus macht."

In den letzten Jahren sei einiges erreicht worden, so Expertin Yollu-Tok, jedoch seien noch immer gravierende Ungleichheiten im Lebensverlauf von Frauen und Männern zu verzeichnen.

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Dr. Imme Scholz (links), stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik mit kfd-Vorstandsmitglied Anni Rennock beim Projektauftakt in Rastatt

Zweijähriges kfd-Projekt, Auftakt mit Dr. Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik

20. März 2017: Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. hat mit einer Auftaktveranstaltung vom 17. bis 19. März das zweijährige Projekt "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht. Wie gelingt Veränderung?" lanciert. 

32 Teilnehmerinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden kamen in Rastatt zusammen, um Ideen für einen nachhaltigen und gerechten Lebensstil zu entwickeln. Damit knüpft die kfd an die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen an.

"Es reicht nicht, wenn alle Staaten sich darauf verpflichten, mehr zum Schutz der Erde und für Gerechtigkeit zu tun. Jede einzelne von uns ist gefragt. Und wir tun was!", so Anni Rennock, Mitglied im kfd-Bundesvorstand und Sprecherin des Ständigen Ausschusses für Hauswirtschaft und Verbraucherthemen.

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Bundestagswahl

Die Wahlprogramme im kfd-Check sowie Arbeitsmaterialien und weitere Hintergrundinformationen

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