Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 für Schwangere: Aus Sicht von kfd und SkF bringen die benannten Tests keine Verbesserung der medizinischen Versorgung von Mutter und Kind oder weitergehende Therapiemöglichkeiten. Vielmehr können solche Tests werdende Eltern verunsichern. © Foto: Fotolia_55891829

kfd und SkF verurteilen Druck auf Schwangere und fordern Umdenken

16. Februar 2017. Anlässlich der heutigen Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses weisen die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) auf die Risiken und Probleme der Pränataldiagnostik hin.

"'Hauptsache, gesund' - das wünschen sich alle werdenden Eltern für ihr Baby", so Anke Klaus, SkF- Bundesvorsitzende. "Die heute selbstverständlichen pränatalen Untersuchungen führen aber eher zu Verunsicherung und setzen Schwangere unter enormen psychischen Druck."

Auch die kfd sieht die Gefahr, dass diese Weiterentwicklungen zur gesellschaftlichen und individuellen Erwartung führten, ein vermeintlich perfektes Kind zur Welt zu bringen. "Deshalb halten wir eine Zulassung des Bluttests, den der Gemeinsame Bundesauschuss aktuell als Kassenleistung und dadurch Regeluntersuchung in der Schwangerschaftsvorsorge prüft, für hoch problematisch", so kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen.

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Titelbild zum Weltgebetstag 2017 © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V

Am 3. März 2017 laden Frauen weltweit zu ökumenischen Gottesdienstfeiern ein. Allein in Deutschland werden hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet. Die kfd ist seit 1972 Mitglied im deutschen Weltgebetstagskomitee.

9. Februar 2017. Präsident Dutertes grausamer "Anti-Drogen-Krieg" mit über 7.000 Todesopfern bringt die Philippinen immer wieder in die Schlagzeilen. Für Freitag, den 3. März 2017 laden philippinische Frauen ein, gegen diese und viele andere Ungerechtigkeiten aufzustehen: Der Inselstaat ist Schwerpunktland des Weltgebetstags 2017. 

Unter dem Motto "Was ist denn fair?" kommen Christinnen und Christen aller Konfessionen zusammen, um mit Liedern, Gebeten und Aktionen für globale Gerechtigkeit einzutreten. In über 100 Ländern weltweit sind ökumenische Gottesdienste geplant.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Weltgebetstag zur größten ökumenischen Frauenbewegung weltweit entwickelt.

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Vertreter des Rentenbündnisses (v.l.) Stefan Becker (Familienbund), Anna-Maria Mette (stellv. kfd-Bundesvorsitzende), Andreas Luttmer-Bensmann (KAB) und Dr. Victor Feiler (Kolping) stellten in Berlin die rentenpolitischen Forderungen vor. © Foto: Kai Bublitz

Rentenpolitische Forderungen des Rentenbündnisses katholischer Verbände zur Bundestagswahl

07. Februar 2017. Mit deutlichen Forderungen für eine solidarische und gerechte Weiterentwicklung der gesetzlichen Rente bringt sich das Rentenbündnis katholischer Verbände in den Bundestagswahlkampf ein. 

VertreterInnen des Bündnisses stellten heute in Berlin einen Flyer mit sechs Forderungen vor, in deren Mittelpunkt die Existenzsicherung im Alter durch eine Sockelrente steht.

Dem Bündnis gehören die Katholische Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Familienbund der Katholiken (FDK), das Kolpingwerk Deutschland und die Katholische Landvolkbewegung Deutschlands (KLB) an.

"Vielen Menschen sind von Altersarmut schon heute bedroht: Bezieher von Niedriglöhnen, Erwerbsgeminderte und Langzeitarbeitslose sowie Menschen, die ihre Erwerbsarbeit wegen Pflege und Kindererziehung unterbrochen oder reduziert haben", so Anna-Maria Mette, stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende.

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02. Februar 2017. Mit großer Freude und Erleichterung hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e. V. die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz "'Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche' - Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia" auf "Amoris laetitia" gelesen. 

In "Amoris laetitia" hatte der Papst 2016 zu deutlicher Selbstkritik der Kirche aufgerufen und einen barmherzigen Umgang mit den Menschen eingefordert.

Mit Spannung hatte die kfd daher die deutsche Antwort erwartet: Zentral ist für die kfd dabei vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Bemühungen um die Zulassung zu den Sakramenten der neue Umgang mit Geschieden-Wiederverheirateten.

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kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen (rechts) und Anna-Maria Mette, stellv. kfd-Bundesvorsitzende (3. v.r.) nahmen in Südtirol am Präsidientreffen deutschsprachiger katholischer Frauenverbände teil. © Foto: kfb Südtirol

Vorstände der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände trafen sich vom 27. bis 29. Januar in Südtirol.

31. Januar 2017. Die deutschsprachigen katholischen Frauenverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol haben bei ihrem Präsidientreffen in Südtirol Ende Januar das Thema "Migration, Integration und interkulturelle Begegnung" in den Mittelpunkt gerückt.

Dazu erarbeiteten die Vorstandsmitglieder der kfd, des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) und der Katholischen Frauenbewegung Südtirols eine gemeinsame Erklärung.

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Pflege in Deutschland ist weiblich. © Foto: spuno www.fotolia.de

18. Januar 2017. Die Familie ist der größte Pflegedienst der Nation: Von den knapp 2,9 Millionen Menschen, die in Deutschland pflegebedürftig sind, werden knapp drei Viertel (73 Prozent oder 2,08 Millionen Menschen) Zuhause versorgt - und das überwiegend von Frauen.

Angehörige leisten dabei den größten Beitrag: Allein 1,38 Millionen Pflegebedürftige werden nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes von Familienmitgliedern gepflegt.

Die Forderungen der kfd

Pflege kann nur gelingen, wenn es den Pflegenden gut geht. Viele der pflegenden Angehörigen werden unter der belastenden Situation häufig aber selbst krank.

Aus diesem Grund macht die kfd sich dafür stark, pflegende Angehörige und das häusliche Umfeld von Pflegebedürftigen zu stärken.

Die kfd fordert unter anderem eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

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20 Verbände und Organisationen gehen mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und fordern: "Schluss mit dem Finanzgerangel auf dem Rücken der Kinder"!

18. Januar 2017. Die AGIA (Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende) unterstützt den angefügten Aufruf zur Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) rückwirkend ab 01.01.2017. 

Der Unterhaltsvorschuss muss unbegrenzt bis zur Volljährigkeit der Kinder gewährt werden.

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat:

Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen.

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"Wir erhoffen uns einen starken Impuls für einen Bewusstseinswandel, dass Frauen und Männer bei der Entlohnung nicht ungleich behandelt werden dürfen", sagt kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen. © Foto: pixabay

Meilenstein in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben

11. Januar 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. begrüßt, dass das Bundeskabinett heute den Gesetzentwurf für mehr Entgelttransparenz endlich verabschiedet hat. 

"Wir begrüßen sehr, dass der Auskunftsanspruch und die Berichtspflicht auch für alle kirchlichen Arbeitgeber, z.B. in der Wohlfahrtpflege, gelten, wo viele Frauen beschäftigt sind", so Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd.

"Entgelttransparenz ist ein echter Meilenstein in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben!"

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Ausgaben von "Frau und Mutter" aus dem Jahr 1931 und aus dem Jahr 2016. © Foto: kfd-Bundesverband

Bewegte Geschichte der größten katholischen Zeitschrift / Bundeskanzlerin gratuliert persönlich

11. Januar 2017. Die Mitgliederzeitschrift "Frau und Mutter. Menschen  Leben  Vielfalt" der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) feiert 2017 ihr 100. Erscheinungsjubiläum.

Die Publikation, mit 500.000 Exemplaren die auflagenstärkste katholische Frauenzeitschrift im deutschsprachigen Raum, wurde 1909 gegründet.

Seitdem begleitet das Monatsmagazin Millionen katholischer Frauen in ihrem Alltag in Beruf, Ehrenamt, Freizeit und Familie.

Nur in den Jahren 1939 bis 1948 konnte die Zeitschrift nicht erscheinen: Die Nationalsozialisten hatten sie verboten, weil die Redaktion klar Stellung gegen das Regime bezogen hatte.

Wegen dieser Unterbrechung feiert "Frau und Mutter" erst 2017 Jubiläum.

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6. Januar 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e. V. begrüßt den von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegten Gesetzesentwurf für befristete Teilzeit, der im Koalitionsvertrag vorgesehen war.

Danach soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein gesetzlicher Anspruch auf befristete Teilzeitarbeit mit dem Recht auf Rückkehr in die Vollzeitbeschäftigung gewährt werden.

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Weltgebetstag

Titelbild zum Weltgebetstag 2017 © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Equal Pay Day 2017

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