Position der kfd

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt."

So lautet einer der zehn kfd-Leitbildsätze. Klimaschutz und nachhaltiger Konsum gehören zum Selbstverständnis des Verbandes.

Am 5. Juni 2015 hat die kfd-Bundesversammlung einstimmig die Entschließung "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht" angenommen.

Die kfd ist überzeugt, dass Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Geschlechterdimension untrennbar zusammengehören, um die drängenden Probleme der Weltgemeinschaft zu lösen. Eine zukunftsfähige Gesellschaft erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit den globalen Ressourcen ebenso wie die Beseitigung jeder Diskriminierung von Frauen und Mädchen.

Grundlegender Wandel

"Wir sind uns sicher, dass es hierfür einen grundlegenden Wandel des einseitig wirtschaftlich orientierten weltweiten Denkens und Handelns geben muss. Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit müssen zentrale Kriterien sowohl für die Entwicklungspolitik als auch für die bilateralen und multilateralen Abkommen Deutschlands sein", heißt es in der Entschließung weiter.

Die kfd tritt in vielfältiger Weise in ihrer verbandlichen Arbeit für weltweite Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein. In Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit ruft sie dazu auf, Lebensstile und Konsumverhalten selbstkritisch zu prüfen und an Kriterien von Nachhaltigkeit, Geschlechter- und Klimagerechtigkeit auszurichten.

Verband mit Veränderungskraft

In der kfd und breiten Öffentlichkeit Impulse für nach­haltiges und geschlechtergerechtes Handeln zu setzen sowie Veränderung zu erwirken: Das war Ziel des zweijährigen kfd-Projektes "Zukunft: Nachhaltig und geschlechtergerecht", das im September 2018 abgeschlossen wurde.

30 Multiplikatorinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden und dem Landesverband stellten zum Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme ihre Projekte vor: Bundesweit mehr als 2.000 Menschen haben sich bisher in den eigens ausgearbeiteten Veranstaltungen mit Themen wie nachhaltigem Konsum, fairem Handel oder Up-/Recycling in Theorie und Praxis beschäftigt. 

Nachhaltige Textilien

Seit 2014 gibt es das Bündnis für nachhaltige Textilien, in dem sich auch die kfd engagiert. 

Alle Mitglieder des Textilbündnisses mussten 2018 in einem Maßnahmenplan erstmals offenlegen, wie sie konkret für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und faire Löhne im eigenen Unternehmen und bei ihren Lieferanten sorgen wollen. 

Auch die kfd hat ihren Maßnahmenplan - die sogenannte Roadmap - für 2018 eingereicht. Die Roadmap der kfd wurde hinsichtlich der gesetzten Ziele und konkreter Umsetzungsschritte extern positiv geprüft.

Internationale Charta des Fairen Handels

Ein Welthandel, der auf Fairness, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt beruht: Das ist die Vision der Internationalen Charta des Fairen Handels, die die die World Fair Trade Organization und Fairtrade International am 25. September 2018 veröffentlicht haben.

Die kfd hat die Charta mit unterzeichnet und unterstützt die Vision.

Material

  • kfd-Entschließung "Zukunft: Nachhaltig und geschlechtergerecht" Die Entschließung im Wortlaut 133 KB Download
  • Roadmap 2018 der kfd im Textilbündnis Extern geprüfter Maßnahmenplan der kfd zur Umsetzung sozialer und ökologischer Ziele (Roadmap) für das Jahr 2018; Aktuelle Ergänzung: Die Teil-Projekte "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht" werden am 16. September 2018 in Mainz von Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz, und Thomas Kamp-Deister, Referent für Schöpfungsverantwortung des Bistums Münster, gewürdigt. 91 KB Download
  • Internationale Charta des Fairen Handels Deutsche Fassung der Charta 5 MB Download

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Stand: 13.08.2018
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