28. November 2019 Aktuelles

Digitalität als Chance für die Demokratie

(v.l.n.r.): Anja Weiß und Isolde Niehüser (kfd-Referentinnen), Monika von Palubicki (stv. kfd-Bundesvorsitzende), Andrea Heim (KEB-Geschäftsführerin), Elisabeth Vanderheiden (KEB-Bundesvorsitzende), Andrea Heim (KEB-Geschäftsführerin). Foto (c) Claudia Krupp (AKSB)

Wie ist Bildung betroffen – und was heißt das für Bildungsträger*innen wie die kfd? Bericht zur Tagung von AKSB und KEB am 26.11.2019.

Der digitale Wandel durchdringt zunehmend alle menschlichen Lebensbereiche und ist längst gesellschaftliche Realität. Der individuelle, soziale und politische Alltag ist ohne Digitalität nicht mehr denkbar.

Nicht nur die rapide Zunahme digitaler Medien verändert die Kommunikations- und Informationsgesellschaft und wirkt sich unmittelbar auf unsere demokratischen Strukturen aus. Auch der Bildungsbereich ist betroffen: Begriffe wie Wissen, Medienkompetenz, Partizipation oder Bildung müssen im Zeitalter der Digitalität neu überdacht und definiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (AKSB) und die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) hatten daher Expert*innen zu einer Fachtagung eingeladen, um geeignete strategische und methodische Wege im Umgang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen durch Digitalität zu ermitteln.

96 Teilnehmende trafen sich am 26. November 2019 in der Katholischen Akademie Stapelfeld zum Thema „Digitalität als Chance für die Demokratie – Wie muss sich Bildungsarbeit zukunftsfähig weiterentwickeln?“. Von der kfd nahmen die stv. Bundesvorsitzende Monika von Palubicki sowie die Referentinnen Isolde Niehüser (theologische und verbandliche Bildung) und Anja Weiß (Gesellschaftspolitik) teil.

„Die fortschreitende Digitalität bietet neben enormen Chancen auch Risiken. Herausforderung für uns als einer von vielen Bildungsträgern im katholischen Raum wird es sein, geeignete Fort- und Weiterbildungsformate zu entwickeln. Wir müssen auf einen gezielten und sensiblen Umgang mit den neuen Möglichkeiten vorbereiten und so die digitale Lebenskompetenz stärken. Dabei ist es wesentlich, dass niemand vom Zugang ausgegrenzt wird“, so von Palubicki.

Der kfd-Bundesverband hat in 2019 bereits Tagungen zur Thematik durchgeführt. Für 2020 sind weitere Angebote geplant:

  • Ehrenamt digital. Wie Digitalisierung das ehrenamtliche Engagement vereinfachen kann, 18.–20. September 2020, Mainz

  • Digitalisierung in der Hauswirtschaft – Von Saugrobotern, Menschen und intelligenten Kühlschränken. Herbstplenum des Ständigen Ausschusses Hauswirtschaft und Verbraucherthemen zu Fragen rund um die Digitalisierung der privaten Haushalte, 29. –30. Oktober 2020, Mainz

  • Popu…was? Populismus und Antifeminismus oder starke Frauen für eine starke Demokratie. Studientagung zur kritischen Reflexion populistischer Strömungen, ihrer Verbreitung in den Medien und immanenten antifeministischen Tendenzen, 20.–22. November 2020, Mainz
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Stand: 28.11.2019