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14. März 2022 Aktuelles

Frühjahrstagung: Umstrittenes Ehegattensplitting

Expert*innen sind sich einig, dass das Ehegattensplitting Frauen benachteiligt und vom Arbeitsmarkt fern hält. Foto: Pixabay

„Ist Ehegattensplitting noch zeitgemäß?“: Diese Frage steht im Mittelpunkt der Tagung des Ständigen Ausschusses Frauen und Erwerbsarbeit, die am 18. und 19. März 2022 als Online-Veranstaltung stattfindet. Bis 16. März können sich Interessierte noch anmelden.

Bei der Tagung soll das vor über 60 Jahren eingeführte Steuersparmodell für Ehepaare, das nach Auffassung vieler Expertinnen und Experten Frauen vom Arbeitsmarkt fern hält, mit Blick auf seine vielfältigen Auswirkungen unter die Lupe genommen werden: Wer profitiert davon, wen benachteiligt es und wie fair ist es? Und welche Folgen ergeben sich daraus im Lebensverlauf – vor allem aus Sicht von Frauen? Als Referentin konnte der Ständige Ausschuss die Dipl.-Kauffrau Reina Becker gewinnen, die als Steuerberaterin mit eigener Kanzlei in Niedersachsen tätig ist und seit Jahren vor Gericht gegen die derzeitige Ausgestaltung des Ehegattensplittings kämpft. Sie wird dabei nicht nur grundsätzliche Informationen zum Ist-Zustand erläutern, sondern im Austausch mit den Delegierten auch darüber diskutieren, wie das Modell reformiert werden kann, das in dieser Form nur in Deutschland angewendet wird.

Anmeldung zum Studienteil noch bis 16. März möglich

Zum Studienteil am Samstagvormittag (10 bis 12 Uhr) sind auch Interessierte herzlich eingeladen. Eine Anmeldung per E-Mail an ute.chrubasikat-Zeichenkfd.de ist noch bis zum 16. März 2022 möglich. Die Einwahldaten zu dem kostenfreien Zoom-Seminar werden nach Ablauf der Anmeldefrist zugesandt. 

Mehr über den Ständigen Ausschuss für Frauen und Erwersarbeit

Kontakt
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Bundesverband e.V.

Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf

Telefon: 0211 44992-0
Fax: 0211 44992-75

kontaktat-Zeichenkfd.de

Stand: 14.03.2022
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