Frauen geben Kirche Zukunft: Engagiert den Dialog suchen

Die Deutsche Bischofskonferenz hat mit einer Auftaktveranstaltung am 8./9. Juli 2011 in Mannheim den Dialogprozess zur Zukunft der Kirche eingeleitet. Nach der schweren Krise, die durch den Missbrauchsskandal ausgelösten wurde, soll der Prozess zu einem neuen Aufbruch in der Kirche beitragen.

Die kfd ist dabei und lädt ausdrücklich alle Mitglieder und Interessierte ein, den Dialog auf allen Ebenen mitzuführen und auch mitzugestalten. Die kfd-Bundesversammlung hat dazu am 25. Juni 2011 das Positionspapier „Frauen geben Kirche Zukunft“ beschlossen. Sie finden es weiter unten als Download.

Wir haben auf den folgenden Seiten für Sie umfangreiche Materialien zusammengestellt, die Sie in Ihren Gesprächen in der Pfarrgruppe, mit dem Pfarrer und weiteren Verantwortlichen Ihrer Gemeinde, Region oder Bistum unterstützen wollen. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie dazu den Beitrag "Merkmale eines guten Dialogs" zum Herunterladen.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden!

Das kfd-Positionspapier "Frauen geben Kirche Zukunft" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 492 KB)

"Merkmale eines guten Dialogs" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 50 KB)

Reaktionen im kfd-Zelt beim Katholikentag 2012

Die Säulenbeschrfitung von links: "Geschieden-Wiederverheiratete nicht von den Sakramenten ausschließen" - "Einfluss von Frauen in der Kirche stärken" - "Ökumenisch handeln" - "Diakonat der Frau" - "Sexualität wertschätzen". - Foto: Dieter Jacobi

Beim Mannheim Katholikentag 2012 konnten die Gäste im kfd-Zelt am "Standpunkt Kirchenpolitik" aktuelle kirchenpolitischen Forderungen gewichten. Jede und jeder hatte dafür drei Tischtennisbälle zur Verfügung. Das Ergebnis zeigt unser Foto.

Außerdem waren die Besucherinnen und Besucher eingeladen, auf Tafeln den Satz "Der Dialogprozess in der katholischen Kirche ist für mich ein Erfolg, wenn..." zu vervollständigen. Das Angebot wurde rege genutzt. Nach drei Tagen füllten die Kommentare fünf Tafeln.

Lesen Sie hier, was geschrieben wurde (PDF-Dokument zum Herunterladen, 81 KB).

6. Juli 2012. kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Irmentraud Kobusch trafen sich kürzlich zu einem gut einstündigen Gespräch mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Robert Zollitsch. Anlass war die kfd-Unterschriftenaktion "Geschieden-Wiederverheiratete nicht von den Sakramenten ausschließen". Opladen und Kobusch erläuterten, dass die kfd mit dieser Aktion einen Beitrag zum innerkirchlichen Dialogprozess geleistet und ein für die Menschen in den Gemeinden "dringendes und deutlich sichtbares Problem" aufgegriffen habe. Fast 98.000 Frauen und Männer hätten unterschreiben und damit auch deutlich gemacht, dass ihnen die Kirche und deren Zukunft am Herzen liege und dass sie bereit seien, sich dafür zu engagieren.

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Kontakt

Brigitte Vielhaus

E-Mail: brigitte.vielhaus(at)kfd.de