In ihrem Positionspapier bezieht die kfd Stellung zu den gesellschaftspolitischen Fragen aus der Perspektive der Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf und bringt sich in die politische Diskussion ein.

22. Juni 2017. Die kfd zieht zur gestrigen Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Gleichstellungsbericht eine gemischte Bilanz: 

In der zu Ende gehenden Legislaturperiode sind mit dem Gesetz zur Quote in Aufsichtsräten, dem Entgelttransparenzgesetz, der Weiterentwicklung des Elterngeldes sowie der Mütterrente entscheidende Schritte hin zu mehr Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht worden.

Viele zentrale Aspekte bleiben offen: Frauen sind noch immer von Altersarmut stärker betroffen als Männer. Dies ist u.a. bedingt durch den sog. "Gender-Pay-Gap" (geschlechtsbezogene Lohnlücke) gepaart mit der ungleichen Verteilung der Sorgearbeit: Frauen leisten täglich rund 52 Prozent mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. In Summe schlägt sich dies in um 53 Prozent geringeren Altersbezügen nieder.

Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende: "Pflege und Kindererziehung sind in Deutschland in der Regel in der Familie verankert. Das ist nicht nur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig, sondern auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor: Im Jahr 2013 lag die Bruttowertschöpfung der unbezahlten Sorgearbeit um mehr als 200 Milliarden Euro höher als das gesamte produzierende Gewerbe. Das muss besser anerkannt werden."

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Der kfd-Bundesvorstand in seiner neuen Zusammensetzung unter Vorsitz von Mechthild Heil (5.v.l.) © Foto: kfd/Kay Herschelmann

Grußworte von Bischof Bode, Böhmer MdB und Vesper (ZdK)

19. Juni 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. hat am Wochenende in Mainz bei ihrer jährlichen Bundesversammlung (15.-17. Juni 2017) mit rund 90 Delegierten aus 20 Diözesanverbänden und dem Landesverband Oldenburg für eine Amtszeit von vier Jahren einen neuen Bundesvorstand gewählt und mit Ehrengästen aus Kirche und Politik den bis­herigen Vorstand verabschiedet.

Besonderer Dank galt dabei dem scheidenden geschäftsführenden Bundesvorstand unter Vorsitz von Maria Theresia Opladen, die nach neun Jahren Amtszeit am Freitag von der Architektin Mechthild Heil (MdB/CDU) als Bundesvorsitzende abgelöst wurde.

Am Freitagvormittag hatte die Bundesversammlung bereits einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt: Neue Bundesvorsitzende ist Mechthild Heil, ihre Stellvertreterinnen Monika von Palubicki und sowie Prof'in Dr. Agnes Wuckelt.

Mit Ulrike Göken-Huismann als Geistliche Begleiterin und P. Dominik Kitta OPraem als Präses bleibt die geistliche Doppelspitze im Bundesverband unverändert. Neu hinzu kommen Lucia Maria Lagoda (Diözesanverband Essen) und Monika Mertens (Diözesanverband Osnabrück). Für weitere vier Jahre im Amt bestätigt wurden Mechthild Burk und Barbara Striegel.

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Der neue geschäftsführende kfd-Bundesvorstand: Die neue Bundesvorsitzende Mechthild Heil (Mitte) sowie die stellv. Bundesvorsitzenden Monika von Palubicki und Prof'in. Dr. Agnes Wuckelt (c) Foto: kfd/Kay Herschelmann

MdB Mechthild Heil (CDU) ab sofort neue Bundesvorsitzende; Stellvertreterinnen: Monika von Palubicki und Dr. Agnes Wuckelt

16. Juni 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat einen neuen geschäftsführenden Bundesvorstand: Die 85 Delegierten aus 20 Diözesanverbänden und dem Landesverband Oldenburg haben heute in Mainz im Rahmen der jährlichen kfd-Bundesversammlung (15.–17. Juni 2017) MdB Mechthild Heil (CDU), Monika von Palubicki sowie Prof'in Dr. Agnes Wuckelt als geschäftsführenden Bundesvorstand für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt.

Sie lösen Maria Theresia Opladen als Bundesvorsitzende bzw. Anna-Maria Mette und Irmentraud Kobusch als ihre Stellvertreterinnen ab.

Mechthild Heil bei Annahme ihrer Wahl: "Ich bin keine Einzelkämpferin. Als Architektin weiß ich: Am Bau kann einer allein nichts erreichen, und das ist bei uns in der kfd auch so. Es sind so viele Frauen da, die anpacken sollen. Und deshalb bin ich mir sicher, dass wir das gemeinsam für die kfd gut hinbekommen werden."

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Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Die Delegierten der kfd-Bundesversammlung rufen alle kfd-Mitglieder auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Foto: © fotolia_37141910_contrastwerkstatt

15. Juni 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. hat heute in Mainz im Rahmen ihrer jährlichen Bundesversammlung (15. bis 17. Juni 2017) unter dem Titel "Frauen.Macht.Zukunft. – Durch Ihre Wahl!" einen Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet.

Die 85 Delegierten aus 20 Diözesanverbänden und dem Landesverband Oldenburg entschieden sich für eine klare Positionierung gegen Populismus sowie einen Appell an Gewissen, Werte und Ziele der kfd- Frauen.

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Jetzt anmelden und beim Finale in Köln dabei sein!

12. Juni 2017. Seien Sie dabei, wenn tausende kfd-Frauen am Samstag, 30. September gemeinsam den erfolgreichen Abschluss der Kampagne "Frauen.Macht.Zukunft." im und am Kölner Dom feiern.

An diesem Tag wollen wir nicht nur stolz auf das Erreichte zurückschauen, sondern uns gleichzeitig auf die Mitgliederwerbung in der Zukunft einstimmen.

Das Finale beginnt um 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, von wo aus wir um 11.40 Uhr zur "kfd-Frauen-Zukunfts-Prozession" durchs Domviertel aufbrechen. Nach einem experimentellen Frauengottesdienst im Dom geht es mit einem bunten Bühnenprogramm auf dem Bahnhofsvorplatz weiter. Ende der Veranstaltung ist um 14.15 Uhr.

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Die kfd-Dokumentation "Haushalte als Arbeitgeber: Haushaltsbezogene Dienstleistungen: fair – legal – bezahlbar" mit zahlreichen Informationen und Anregungen für die Bildungsarbeit.

8. Juni 2017. Am 29. und 30. Juni 2017 findet im Bundesfamilienministerium in Berlin die Kooperationsveranstaltung des Kompetenzzentrums "Professionalisierung und Qualitätssicherung Haushaltsnaher Dienstleistungen" (PQHD) der Universität Gießen und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. statt. 

Im Rahmen dieser Tagung soll die Bedeutung haushaltnaher Dienstleistungen vor dem Hintergrund des Zweiten Gleichstellungsberichtes und aktueller Gesetzesänderungen im Fokus stehen. Die Relevanz haushaltsnaher Dienstleistungen steht im Zusammenhang mit vielfältigen politischen Bemühungen um eine lebenslaufbezogene Gleichstellungspolitik.

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Gespräch mit Kandidatinnen für die Bundestagswahl 2017

7. Juni 2017. Der kfd-Bundesverband lädt in Kooperation mit den Diözesanverbänden in NRW am 14. Juli um 18 Uhr herzlich zur Podiumsdiskussion zum Thema Gleichstellung von Frauen und Männern ins Maxhaus nach Düsseldorf ein.

Es diskutieren die Bundestagskandidatinnen Katja Dörner (Bündnis 90/ Grüne), Kerstin Griese (SPD) und Sylvia Pantel (CDU).

Die kfd unterstützt ihre Mitglieder darin, informierte Wahlentscheidungen zu treffen. Dabei stehen die Themen rund um die Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf im Mittelpunkt.

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Die kfd ist Mitglied im Deutschen Frauenrat (DF), der politischen Interessenvertretung von über 50 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -gruppen gemischter Verbände und damit der größten Frauenlobby in Deutschland. Der DF hat die Berliner Erklärung mitunterzeichnet. © Logo des Deutschen Frauenrates

Gemeinsame Forderungen von 16 Frauenverbänden an die Parteien zur Bundestagswahl 2017

1. Juni 2017. Mit einem Katalog von Forderungen wenden sich mehr als 12,5 Millionen Frauen aus 16 Frauenverbänden in der Berliner Erklärung 2017 an die Parteien zur Bundestagswahl. Unter www.berlinererklaerung.de werden die Forderungen veröffentlicht - rund vier Monate vor der Wahl am 24. September. 

Im Mittelpunkt steht das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen. Es geht außerdem um Entgeltgleichheit und darum, die Gleichstellungspolitik verbindlich umzusetzen, sie transparent zu gestalten und die Entwicklung regelmäßig zu prüfen.

Die Unterzeichnerinnen fordern, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der kommenden Legislaturperiode weitere Schritte in Richtung Gleichstellung unternehmen. Es müssen schnell neue Meilensteine mit klaren Vorgaben definiert und erreicht werden, heißt es in der Erklärung der Verbände.

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In Betrieben mit mehr als 200 Mitarbeitenden haben Beschäftigte das Recht, zu erfahren, nach welchen Kriterien das jeweilige Gehalt gestaltet ist. Gleichzeitig wird der Betriebsrat gestärkt und erhält ebenfalls das Recht, diese Auskünfte einzuholen.

Wichtiger Schritt zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben

15. Mai 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. begrüßt, dass der Bundesrat am 12. Mai 2017 dem Gesetzentwurf zur Schaffung von mehr Lohntransparenz zwischen Frauen und Männern zugestimmt hat.

Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: "Das Entgelttransparenzgesetz ist trotz der Begrenzung auf größere Betriebe und weiterer Zugeständnisse an die Unternehmen ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Denn ohne Entgeltgleichheit gibt es für Frauen und Männer keine Möglichkeit, ihre Arbeitszeit flexibel an familiäre Bedürfnisse anzupassen. Ein weiterer wichtiger Schritt dazu ist das Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeittätigkeit, für das wir uns ebenfalls starkmachen."

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Müttergenesung und Frauengesundheit sind wichtige Anliegen der kfd.

Die Angebote der KAG Müttergenesung helfen nicht nur am Muttertag

11. Mai 2017. Ständiger Zeitdruck, zunehmende Erschöpfung, wachsende Selbstzweifel - für immer mehr Eltern und besonders für Mütter prägen diese Zustände den Alltag. Da kommt der Muttertag gerade recht, um Müttern zu danken und einen Tag Ruhe zu schenken. 

"Frauen leisten in vielen Familien Enormes, um Beruf, Familie und Privates zu bewältigen. Aber wer wieder zu Kräften kommen muss, für den reicht ein Tag nicht aus", weiß Margot Jäger von der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) für Müttergenesung, in der sich die kfd seit Jahrzehnten engagiert.

In den 21 Kliniken der KAG wird nach einem frauenspezifischen Konzept gearbeitet: Die Vorsorge- und Rehamaßnahmen sind speziell für Mütter entwickelt und helfen dabei, Belastungen wirksam entgegenzutreten und neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

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Referentin Helene Batemona-Abeke erklärte den Teilnehmerinnen des Studientages die Lebensrealitäten geflüchteter Frauen und Mädchen.

Austauschtreffen für Ehrenamtlerinnen in der Flüchtlingsarbeit

10. Mai 2017. Viele kfd-Frauen engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Probleme auszutauschen, lud der kfd-Bundesverband am vergangenen Wochenende, 6. Mai, zum Studientag nach Essen ein.

Referentin war Helene Batemona-Abeke von der Frauenrechtsorganisation medica mondiale. Aufgewachsen im Kongo und in Kenia, kam sie 1997 im Alter von 26 Jahren nach Deutschland. Heute ist sie als Sozialarbeiterin, Diversity-Trainerin und systemische Therapeutin für medica mondiale, die Diakonie und das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge in Düsseldorf tätig.

In ihrem Vortrag sprach Helene Batemona-Abeke über die Lebensrealitäten, in denen sich vor allem geflüchtete Frauen und Mädchen befinden. Sie bedürfen besonderer Unterstützung, gerade vor dem Hintergrund ihrer - häufig auch traumatischen - Erfahrungen, die sie auf der Flucht gemacht haben.

Batemona-Abeke erklärte das kulturelle Spannungsfeld, in dem viele geflüchtete Frauen stecken. Als Beispiel nannte sie die Kleiderausgabe.

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(v.l.) ZdK-Vizepräsidentin Dr. Claudia Lücking-Michel , KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth, kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und Irmentraud Kobusch, Vorsitzende des Netzwerks Diakonat der Frau, beim Tag der Diakonin in Stuttgart am 29. April 2017 © Gaby Klöckner/ KDFB

Mit einem Gottesdienst und einer zentralen Veranstaltung haben die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), das Netzwerk Diakonat der Frau und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 29. April 2017 den "Tag der Diakonin" begangen. Er stand unter dem Motto "Ein Amt mit Zukunft - auch für Frauen" und fand mit rund 160 Frauen und Männern in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

2. Mai 2017. Ein intensiver Austausch in Gesprächsrunden und einer Podiumsdiskussion zur Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen in der katholischen Kirche zeigte eindrücklich, dass in dieser Frage nicht nur historische und theologische Argumente ausgetauscht sind, sondern dass vor allem die Geduld vieler Frauen und Männer nahezu erschöpft ist. Sie erwarten angesichts der gegenwärtigen Krise der Kirche in Deutschland von den Verantwortlichen mutige Schritte zu Veränderungen, wenn die Kirche bei den Menschen nicht weiter an Bedeutung verlieren will.

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Bundestagswahl

Die Wahlprogramme im kfd-Check sowie Arbeitsmaterialien und weitere Hintergrundinformationen

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Tag der Schöpfung

"So weit Himmel und Erde ist": Unter diesem Motto steht der ökumenische Tag der Schöpfung 2017. © ACK

Opens internal link in current window Informationen und Materialien

Kampagnenfinale

Einladung zum großen Finale der Mitgliederwerbekampagne am Samstag, 30. September von 11 Uhr bis 14.15 Uhr in Köln.

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