Goldene Regeln

Machen Sie zunächst eine persönliche Bestandsaufnahme:

•    Welche laufenden Belastungen bestehen?
•    Welche Summen können für langfristigere Sparziele eingesetzt werden?
•    Welches Risiko wird bei der Geldanlage in Kauf genommen?

Suchen Sie Banken mit ethisch-ökologischem Anspruch oder aus dem kirchlichen Raum mit Angeboten für "ethisches Investment".
•    Es gibt heute sowohl für das schnell verfügbare Tagesgeld als auch für langfristige Anlagen bis hin zur nachhaltigen Altersvorsorge eine ethische Alternative zum normalen Markt.


Überlegen Sie, welche Kriterien Ihnen wichtig sind:

•    Sollen bestimmte Branchen, Produkte oder Aktivitäten von Unternehmen ausgeschlossen werden? Z.B. Rüstungsindustrie, Produzenten von gentechnisch veränderten Lebensmitteln o.ä.
•    Möchten Sie bestimmte positive Kriterien erfüllt wissen? Z.B. freiwillige Klimawirkungsmessungen, Frauenförderung, Mikrokreditvergabe o.ä.
•    Oder sind Sie mit dem "best in class"-Ansatz zufrieden, der keine generellen Ausschlüsse vorsieht, sondern in den jeweiligen Branchen Unternehmen aussucht, die "relativ am besten" abschneiden?

Alternative Angebote einholen und unabhängige Beratung einfordern

•    Vor Abschluss eines Vertrages sollten unbedingt mehrere Angebote eingeholt werden. Es kann sehr aufschlussreich sein, das Angebot eines Unternehmens vom Vertreter eines weiteren Unternehmens  kommentieren zu lassen, um die Produkte besser zu durchschauen.

Am besten ist eine unabhängige Beratung wie sie die Verbraucherzentralen anbieten, weil hier keine versteckten Verkaufsabsichten befürchtet werden müssen. Verbraucher-Beratungsstellen am Wohnort oder in der Nähe sind unter www.verbraucherzentrale.de zu finden.

Empfehlungen in Anlehnung an "Verbraucherzentrale: Klimabewusst Geld anlegen"