kfd-Aktion gegen Häusliche Gewalt

"Häusliche Gewalt ist kein Schicksal!". Unter diesem Motto steht die kfd-Aktion gegen Häusliche Gewalt, die der kfd-Bundesvorstand am 8. März 2007, dem Internationalen Frauentag, gestartet hat. Sie fußt auf einem Beschluss der kfd-Bundesversammlung 2006, in dem es heißt: "Die kfd fördert mit geeigneten Werbemitteln, Informationen und Veranstaltungen ein Wissen über die lokalen und überregionalen AnsprechpartnerInnen für von Gewalt betroffene Frauen. Sie macht damit deutlich, dass das Thema 'Häusliche Gewalt' ein Anliegen für die kfd ist und ermutigt so Betroffene, auch präventiv Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen."

Ziel der kfd-Aktion:

  • In den Gemeinden das Thema "Häusliche Gewalt" bewusst machen und für die Problematik sensibilisieren.
  • kfd-Mitglieder in die Lage versetzen, Betroffene über Hilfsangebote und Anlaufstellen in ihrer Nähe zu informieren.
  • Betroffene ermutigen, sich Rat und Hilfe zu holen.

Aktionsmittel

Zur Unterstützung der Kampagne steht ein Flyer mit wichtigen Erstinformationen für Betroffene zur Verfügung. Auf der Flyer-Rückseite können Kontaktdaten lokaler Anlaufstellen eingedruckt werden.

Das Bestellformular für den Flyer können Sie rechts auf dieser Seite ausdrucken. Dort finden Sie auch ein Ansichtsexemplar des Flyers als PDF-Datei und das Logo der Aktion zum Herunterladen. Es eignet sich für den Einsatz auf Handzetteln und Plakaten.

Werkzeuge für die Arbeit vor Ort

Rechts sind für die Arbeit auf Gemeindeebene verschiedene Dateien zum Herunterladen eingestellt: Zur Begriffsbestimmung von Häuslicher Gewalt gibt es ein Infoblatt. Das "Gewaltthermometer" ist eine Methode der Gruppenarbeit, die für die verschiedenen Formen von Gewalt im (Frauen-)Alltag sensibilisiert. Außerdem gibt es Tipps für die Durchführung einer kfd-Veranstaltung, Bausteine für ein Gottesdienstmodell und eine PowerPoint-Präsentation. Sie eignet sich für jede Art Veranstaltung zur Einführung in die Aktion.
Sie finden hier auch einen Handlungsleitfaden "Richtig helfen bei Häuslicher Gewalt". Er ist gedacht für den Erstkontakt mit betroffenen Frauen und will gleichzeitig Helferinnen davor bewahren, sich selbst zu viel zuzumuten. Eine Liste mit Links und Medientipps ergänzt unser Angebot.

Und außerdem

Kostenlose Arbeitshilfe "Gemeinsam gegen Gewalt": Im Oktober 2007 haben im Auftrag der Unterkommission "Frauen in Kirche und Gesellschaft" der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der DBK und die Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen eine Arbeitshilfe "Gemeinsam gegen Gewalt" herausgegeben. Sie richtet sich an Gemeinden, Frauenseelsorge, Männerseelsorge und kirchliche Bildungsarbeit. Mehr Informationen zum Inhalt und zur Bestellung finden Sie auf der Homepage der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge:


www.frauenseelsorge.de/htdocs/index.php?detail=1&newsnr=227&sID=02