Aktuelle Pressemitteilungen

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Die Position der kfd zur Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft: Minijobs im Privathaushalt sind keine befriedigende Lösung

In der kfd-Broschüre "Haushalte als Arbeitgeber: Haushaltsbezogene Dienstleistungen: fair – legal – bezahlbar" werden auf 44 Seiten zahlreiche Informationen und Anregungen für die Praxis angeboten.
02. August 2016:

Die kfd, mit einer halben Million Mitglieder einer der größten Frauenverbände Deutschlands, fühlt sich durch die aktuelle Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft bestätigt: "Die Schwarzarbeit in privaten Haushalten ist untragbar. Vor allem, weil die Alterssicherung der beschäftigten Frauen nicht gewährleistet ist", so Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd. "Die Minijobs im Privathaushalt halten wir ebenfalls für eine unbefriedigende Lösung. Denn dadurch erreichen die Frauen keine ausreichende soziale Absicherung", so Opladen weiter. "Wir setzen uns für die Schaffung regulärer Arbeitsplätze auch in privaten Haushalten ein." Die kfd beschäftigt sich seit langem mit der Problematik, wie legale und fair bezahlte Arbeitsplätze im ...

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kfd-Bundesverband: Freude über Einführung von "Nein heißt Nein" – Skepsis zu Gruppenbestrafungen

07. Juli 2016:

Die kfd begrüßt die heute im Bundestag beschlossene Änderung des Sexualstrafrechts. "Durch das gemeinsame Vorgehen zahlreicher Frauenverbände ist es endlich gelungen, einen Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht zu bewirken, der dem Grundsatz 'Nein heißt Nein' folgt", so kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen erfreut. Dies haben Frauenverbände seit langem gefordert. Spätestens seit der sogenannten Istanbul-Konvention des Europarates besteht hier dringender Handlungsbedarf für die Bundesregierung. Musste bisher aktive Gegenwehr nachgewiesen werden, sind sexuelle Übergriffe jetzt strafbar, sobald der Täter entgegen dem erkennbaren Willen des Opfers handelt. "Es stimmt jedoch nachdenklich, dass sich dies politisch erst durchsetzen ließ, seit die Vorfälle in der ...

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Tabu brechen: kfd fordert Entgeltgleichheitsgesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern

Im Positionspapier heißt es: "Die kfd setzt sich ein für gesetzlich vorgeschriebene Lohntransparenz zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern."
02. Juni 2016:

Die kdf macht sich für das Entgeltgleich­heitsgesetz von Bundesfamilienministerin Schwesig stark. Der Entwurf, der aktuell in der Koalition verhandelt wird, sieht unter anderem ein Auskunftsrecht für alle Beschäftigten unabhängig von der Größe des Betriebes vor. In einem Brief hat der Bundesverband e.V. der kfd sich daher an Bundeskanzlerin Merkel gewandt, um in den aktuellen Verhandlungen Stellung zu beziehen. "Das Tabu, über das Gehalt zu reden, muss endlich gebrochen werden. Anders haben Frauen keine Chance, gerade in kleineren und mittleren Betrieben den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit zu erhalten wie Männer", so Maria Theresia Opladen, Bundes­vorsitzende der kfd. "Deshalb brauchen wir ein Entgeltgleichheitsgesetz. Es muss einen individuellen ...

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"Frauen.Macht.Zukunft.": Programm der kfd auf dem 100. Katholikentag

20. Mai 2016:

Vom 25. bis 29. Mai findet unter dem Leitwort "Seht, da ist der Mensch" der 100. Deutsche Katholikentag in Leipzig statt. Die kfd ist erneut dabei und präsentiert sich unter dem Motto der dreijährigen Mitgliederwerbekampagne "Frauen.Macht.Zukunft" mit Talks im Zelt und bei großen Podien. Die kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen: "Das Motto 'Seht, da ist der Mensch' erinnert uns daran, dass wir einmal unsere Brille ablegen sollten. Jede und jeder von uns sieht die Welt durch eine Brille von eigenen Vorstellungen und Erwartungen." Einer, der einfach die Menschen mit ihren Ängsten und Hoffnungen, ihrem Glück und Leid gesehen habe, sei Jesus Christus gewesen, der somit Vorbild für das eigene Mensch-Sein bliebe. "Es ermutigt uns, mit offenen ...

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kfd erfreut über Bewegung in der Frage nach Diakonat für Frauen

giojioMaria Theresia Opladen
13. Mai 2016:

Die kfd ist erfreut über die gestrige Zusage von Papst Franziskus, die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat zu prüfen und damit die Rolle der Frau in der katholischen Kirche zu stärken. Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: "Es wäre ein deutliches Signal für die Glaubwürdigkeit der Kirche, wenn in diese Frage sichtbare Bewegung käme. Daher begrüßen wir jeden Schritt in Richtung einer notwendigen Öffnung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, wird die Kirche doch an der Basis mehrheitlich von Frauen getragen." Opladen beruft sich weiterhin auf das kfd-Positionspapier "Frauen geben Kirche Zukunft", das die kfd-Bundesversammlung bereits im Mai 2013 einstimmig verabschiedet hatte: "Das Amt des Diakonats bildet die Nachfolge des dienenden ...

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Kontakt

Pressesprecherin:
Saskia Bellem

Telefon (02 11) 44 99 2-25
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