Positionspapier

Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf

Der erste Gleichstellungsbericht, den die Bundesregierung im Juni 2011 vorgelegt hat, richtete den Blick erstmals auf den gesamten Lebensverlauf.

Diese Lebensverlaufsperspektive macht die langfristigen und einschneidenden Folgen von Entscheidungen in einzelnen Lebensabschnitten deutlich. Das betrifft vor allem Frauen: Unterbrechen oder reduzieren sie ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Sorgearbeit für Kinder und Pflegebedürftige, so hat das nachteilige Auswirkungen in der sozialen Sicherung, besonders in der Alterssicherung.

Vor dem Hintergrund des ersten Gleichstellungsberichtes hat die kfd ihre gleichstellungspolitischen Vorstellungen aus der Lebensverlaufsperspektive neu diskutiert und Stellung bezogen.

Grundlage waren ihre langjährigen Forderungen nach einer gerechteren sozialen Alterssicherung mit einem neuen Rentenmodell, einer besseren Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Familienarbeit und Ehrenamt sowie Chancengleichheit im Erwerbsleben.

Die kfd leistet damit einen Beitrag zu einer zukunftsorientierten Gleichstellungspolitik.

Mit dem Positionspapier will die kfd Denkanstöße in vier Handlungsfeldern geben:

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen für Wahlmöglichkeiten
  • Gleichstellungsorientierte Unternehmen
  • Entlastende Infrastruktur vor Ort
  • Familienkompetenzen für Frauen und Männer

Materialien

  • kfd-Positionspapier "Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" Die kfd-Bundesversammlung verabschiedete am 1. Juni 2013 das Positionspapier "Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf". 1 MB Download

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Stand: 18.01.2018
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