Erwerbs- und Familienleben

Elternzeit

Die Verantwortung für die Familienarbeit und die Erziehung der Kinder kommt Frauen und Männern gleichermaßen zu.

Beide Partner müssen ihre Verantwortung sowohl im Erwerbs- als auch im Familienleben teilen können. Dazu müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Bedürfnisse von Frauen und Männern berücksichtigen und beiden ermöglichen, ihre Begabungen in beiden Bereichen einzubringen.

Voraussetzung dafür sind neue Modelle für Familienarbeitszeiten und ein Rückkehrrecht auf Vollzeit nach Phasen der Teilzeitarbeit, die es auch für Männer attraktiv machen, temporär ihre Arbeitszeit zu reduzieren.

Die kfd setzt sich zudem für die Weiterentwicklung der dreijährigen Elternzeit mit Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz ein. Teilzeitlösungen während des Elterngeldbezugs und der Elternzeit müssen weiter ausgebaut werden.

Materialien

  • kfd-Positionspapier "Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" Die kfd-Bundesversammlung verabschiedete am 1. Juni 2013 das Positionspapier "Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf". Grundlage des Papiers ist der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, den die kfd intensiv diskutiert hat. Dieser nimmt erstmals den gesamten Lebensverlauf von Frauen und Männern in den Blick. Durch diese ganzheitliche Perspektive werden die langfristigen und einschneidenden Folgen von Entscheidungen in den einzelnen Lebensabschnitten besonders deutlich. Vor diesem Hintergrund setzt sich die kfd für grundlegende Veränderungen in insgesamt vier Handlungsfeldern ein. 1 MB Download

Nach oben

Stand: 06.02.2018
Das könnte Sie auch interessieren

Neue Brisanz angesichts der Missbrauchsfälle

Mehr

"100 Jahre Frauenwahlrecht" - dieses aktuelle Jubiläum hatte der Ständige Ausschuss "Frauen und Erwerbsarbeit der kfd" in den Mittelpunkt seiner...

Mehr

kfd-Bundesverband zieht Bilanz und lädt mit Frauenmuseum Bonn zu Studientagung über Frauenwahlrecht und szenischer Lesung zu Hedwig Dohm

Mehr

Bessere Aufteilung der Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern möglich – Beschäftigte in kleineren Unternehmen profitieren jedoch nicht

Mehr