Fremdes achten - Frieden suchen

Übungen zur Stärkung des Dialogs

Im Jahr 2016 sind viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, die hier Zuflucht und Sicherheit und vielleicht auch ein neues Zuhause suchen.

Viele kfd-Frauen engagieren sich bereits in der Arbeit vor Ort und unterstützen in vielfältiger Weise vor allem geflohene Frauen und Mädchen.

Um den weiteren Kontakt zu begleiten oder zu vertiefen, stellt der kfd-Bundesverband aus früheren Arbeitsmaterialien ausgewählte Übungen zum interreligiösen und interkulturellen Dialog zur Verfügung.

Sie möchten dazu anregen, sich mit eigenen Ängsten vor Fremdheit auseinanderzusetzen, aber auch ganz konkret mit Frauen anderer Kulturen und Religionen über Erfahrungen von Fremdsein, Heimat und Frieden nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.

Positionen zu Zuwanderung und Integration

Die kfd beschäftigt sich seit langem mit Fragen der Migration und Integration. 2007 hat der Verband dazu eine umfangreiche Positionierung beschlossen. 

Unter dem Titel "Grenzen überschreiten - gemeinsam lernen - Integration gestalten" bildet die kfd seit 2008 "Kulturmittlerinnen" aus, die für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in ihren Gemeinden Begegnungen auf Augenhöhe schaffen. Für die Fortbildung wurde der kfd-Bundesverband bereits zweifach ausgezeichnet.

Im Werkheft "Die Mitarbeiterin" werden in loser Reihenfolge Veranstaltungsmodelle für interkulturelle Begegnungen vorgestellt.

Im Juni 2015 hat die kfd-Bundesversammlung einstimmig die Erklärung "Flüchtlinge aufnehmen - Flüchtlingspolitik menschenwürdig gestalten" verabschiedet.

Darin ermutigt die kfd ihre Mitglieder, Flüchtlingen in ihren Kommunen offen und hilfsbereit zu begegnen und sich nicht durch öffentlich zur Schau gestellten Fremdenhass und pauschalisierende Vorurteile beeindrucken zu lassen.

Zudem appelliert sie an die Verantwortlichen in Europa sowie in Bund, Ländern und Kommunen, sich für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik einzusetzen.

Materialien

  • Fremdes achten - Frieden suchen Übungen zur Stärkung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs 1 MB Download

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Stand: 02.07.2018
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