Diakonat der Frau

Frauen zu Diakoninnen weihen

Das Amt des Diakonats bildet die Nachfolge des dienenden Christus in der Ämterstruktur der Kirche ab. Darum müssen auch Frauen, die zu diesem Amt berufen sind, zu Diakoninnen geweiht werden."

Diese Forderung hat die kfd in ihrem Positionspapier "Frauen geben Kirche Zukunft" festgeschrieben. 

Diakonische Arbeit wird überwiegend von Frauen geleistet. Ihr Handeln ist für die Glaubwürdigkeit einer diakonischen Kirche unverzichtbar.

Diakonisches Handeln gehört zu den Wesensmerkmalen der Kirche. Der Diakonat ist deshalb durch das Zweite Vatikanische Konzil wieder als eigenständiges Amt eingeführt worden. Als Getaufte und Gefirmte sind Frauen und Männer in gleicher Weise dazu berufen, aktiv am Aufbau und am Fortbestand der Kirche mitzuwirken und dabei den Dienst am Nächsten zu verwirklichen.

Die Fähigkeit, den Dienst am Nächsten zu tun und somit der Botschaft Jesu Christi Hand und Fuß zu verleihen, ist Frauen und Männern in gleicher Weise gegeben. Sie wirken als Glaubenszeuginnen und Glaubenszeugen in einer lebendigen Kirche. Es wird die Kirche stärken, wenn der sakramentale Diakonat beiden Geschlechtern offensteht.

Tag der Diakonin

Jedes Jahr am 29. April - dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena - macht die kfd beim Tag der Diakonin auf die Forderung aufmerksam, den sakramentalen Diakonat der Frau einzuführen. 

Den Tag der Diakonin begeht die kfd gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und dem Netzwerk Diakonat der Frau.

Materialien

Hintergrundinformationen zum Diakonat der Frau
  • Diakonat der Frau - Geschichte eines Frauenamtes 79 KB Download
  • Beschluss und Votum der Würzburger Synode zum Diakonat der Frau 50 KB Download
  • Diakonat der Frau - Eine Hinführung 60 KB Download
  • Argumente für den Diakonat der Frau 50 KB Download
  • Impuls für eine Gruppenstunde 52 KB Download
  • Felder der Diakonie im Alltag entdecken - Eine Gruppenstunde 67 KB Download
kfd-Positionspapier
  • "Frauen geben Kirche Zukunft": Positionspapier der kfd zum Dialogprozess in der katholischen Kirche "Frauen geben Kirche Zukunft" lautet der Titel des Positionspapiers, das die Bundesversammlung der kfd am 25. Juni 2011 in Mainz einstimmig verabschiedet hat. Die rund 100 Delegierten erneuern darin ihre Forderung nach mehr Verantwortung für Frauen in der Kirche. Gleichzeitig ist das Papier die Basis, auf der sich der Verband in den Dialogprozess mit der Deutschen Bischofskonferenz einbringen will. 488 KB Download
Stand: 02.07.2018
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