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SYNODALER WEG

Junge Katholikinnen und der Synodale Weg

"Wohin führt der Synodale Weg? Hoffnungen und Perspektiven - ein Zwischenbericht" - unter diesem Thema stand der Austausch der kfd-Vertreterinnen in den Diözesanräten, die sich Ende Februar 2021 online getroffen haben und darüber mit U-30-Synodalen sowie ZdK-Generalsekretär Marc Frings diskutierten.

"Wohin führt der Synodale Weg? Hoffnungen und Perspektiven - ein Zwischenbericht" - unter diesem Thema stand der Austausch der kfd-Vertreterinnen in den Diözesanräten, die sich Ende Februar 2021 online getroffen haben und darüber mit U-30-Synodalen sowie ZdK-Generalsekretär Marc Frings diskutierten.

Sie gehören zur jungen Kirchen-Generation, wollen die Zukunft der katholischen Kirche mitgestalten und sind Mitglieder der Synodalversammlung: Daniela Ordowski (Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands), Viola Kohlberger (Diözesanvorsitzende der DPSG Augsburg) und Svenja Stumpf (Studentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt). Wie blicken sie auf den Synodalen Weg?

"Ich bin voller Hoffnung, dass wir es schaffen, den Menschen wieder in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns zu stellen. Um das zu erreichen, müssen wir uns trauen, Kirche komplett neu zu denken und alte Strukturen aufzugeben", so das Zwischenfazit von Viola Kohlberger. "Ich fühle mich als Synodale getragen von der großen Solidarität so vieler großartiger Menschen, die ihre Kirche lieben."

"Freiwillig trete ich nicht aus dieser Kirche aus, ich bleibe und werde für Veränderungen kämpfen!", sagt Svenja Stumpf. "In jeder Diözese gibt es andere Regelungen - wir brauchen klare Linien, die mir als Frau an jedem Ort in Deutschland gleiche Rechte gewähren!"

"Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen bereit sind, überholte und wirklichkeitsfremde Strukturen zu reformieren, statt sich von der Institution als solche abzuwenden."

"Der Synodale Weg schafft eine Aufmerksamkeit, die manche vielleicht als Last und Druck empfinden, aber für viele engagierte Frauen und Männer, die sich haupt- und ehrenamtlich in den kirchlichen Strukturen einbringen, ist es eine Chance, selbst zu einem Aggiornamento unserer Kirche beizutragen", ist ZdK-Generalsekretär Marc Frings überzeugt.

"Mich stimmt zuversichtlich, dass die nächste Generation ihre Energie und Kreativität der Kirche anbietet. Das sollte genutzt werden, denn es ist keine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen bereit sind, überholte und wirklichkeitsfremde Strukturen zu reformieren, statt sich von der Institution als solche abzuwenden."

Neben den drei kfd-Synodalen Prof'in Dr. Agnes Wuckelt (stv. Bundesvorsitzende), Lucia Lagoda (Bundesvorstandsmitglied) und Brigitte Vielhaus (Bundesgeschäftsführerin) nahmen auch die Bundesvorstandsmitglieder Monika Mertens, Petra Löwenbrück und Ulrike Göken-Huismann sowie Vertreterinnen aus 15 kfd-Diözesanverbänden an der Tagung teil. 

Stand: 11.04.2022