03. Dezember 2018 Presse

Tag des Ehrenamts: Macht unsichtbare Qualifikationen sichtbar

Für Gesellschaft, Staat und Kirche ist die unentgeltlich und freiwillig geleistete Arbeit von Frauen und Männern unverzichtbar. Foto: pixabay

Besonders Frauen können von Ehrenamtsnachweisen profitieren; kfd fordert einheitlichen bundesweiten Engagementnachweis

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. betont zum "Internationalen Tag des Ehrenamtes" am 5. Dezember, wie wichtig die Anerkennung von im Ehrenamt erworbenen Qualifikationen ist.

Daher begrüßt die kfd, dass Bundesfrauenministerin Franziska Giffey für 2019 die Gründung der "Deutschen Engagementstiftung (DES)" plant.

kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil: "Aufgabe einer solchen Stiftung muss sein, einen bundesweit einheitlichen 'Kompetenznachweis Ehrenamt' einzuführen und breit zu bewerben. Wenn Ehrenamt einen einheitlichen Nachweis bekommt, den Arbeitgeber*innen gerne sehen, bessert es das berufliche Profil auf und erleichtert Gehaltsverhandlungen. Das schlägt sich in der Rente positiv nieder."

Profitieren würden davon vor allem Frauen: sie arbeiten aufgrund der Ungleichverteilung der Sorgearbeit öfter in Teilzeit als Männer, erwerben dadurch geringere Rentenanwartschaften und sind überdurchschnittlich von Altersarmut betroffen.

Viele Frauen sind ehrenamtlich tätig, was bisher in Rente und Steuer jedoch keine Berücksichtigung findet.

"Bis auf Bremen und Sachsen vergeben alle Bundesländer Landesnachweise für Kompetenzen aus dem Ehrenamt. Doch diese Nachweise sind bei Organisationen, Vereinen und ehrenamtlich Tätigen noch zu wenig bekannt. Deshalb wäre auch das Aufgabe einer Engagementstiftung, diese Nachweise bekannter zu machen", so Heil abschließend.

Kontakt
Saskia Bellem

Pressesprecherin

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Stand: 03.12.2018
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