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15. Juni 2015 Presse

Kulturelle und religiöse Schranken gemeinsam überwunden

Foto: kfd/Kornelia Danetzki

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands zertifiziert 15 neue NRW-Kulturmittlerinnen

Gemeinsam lernen über religiöse und kulturelle Schranken hinweg: 15 Frauen aus Nordrhein-Westfalen erhalten am Samstag, 20. Juni, in Köln ihre Zertifikate als neue "Kulturmittlerinnen".

Sie stammen aus Nigeria, Deutschland, Rumänien, Polen, der Türkei, der Ukraine und von den Philippinen. Ein Jahr lang haben sie sich von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Bundesverband e.V., in ihrer Freizeit zur ehrenamtlichen "Kulturmittlerin" ausbilden lassen.

In der Schulung befassten sich die Teilnehmerinnen eingehend mit ihrer eigenen Religion und ihrer Lebensgeschichte, aber auch mit Projektplanung, Netzwerken, Öffentlichkeitsarbeit und Methodentraining für interkulturelle Frauengruppen.

Materialien wurden ausgetauscht, Filme geschaut, Exkursionen unternommen und Feste gefeiert. Und nicht zuletzt: Die angehenden "Kulturmittlerinnen" bekamen den Auftrag, in ihrer Heimatgemeinde ein eigenes interkulturelles Projekt anzustoßen.

So entstanden im Laufe der Fortbildung sieben verschiedene Projekte, die Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zusammengebracht haben und weiter zusammenbringen.

Auf Bundesebene hat das ungewöhnliche Projekt "Kulturmittlerin" bereits zwei Auszeichnungen erhalten: den "Preis der deutschen Katholikentage ? Aggiornamento-Preis" 2012 (2. Platz) und den Preis des "Bündnis für Demokratie und Toleranz" 2013.

Beim Fest in Köln für die neuen NRW-Kulturmittlerinnen werden deren Projekte öffentlich vorgestellt. Die Laudatio hält die Politikerin und Autorin Lale Akgün, kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen überreicht die Abschlusszertifikate.

Kontakt
Barbara Stöckmann

Pressereferentin

Telefon: 0211 44992-25

barbara.stoeckmannat-Zeichenkfd.de

Stand: 15.06.2015
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