18. Juli 2012 Presse

Die kfd trauert um ihren früheren Generalpräses Monsignore August Gordz

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) trauert um Monsignore August Gordz, der gestern Abend im Alter von 84 Jahren in Düsseldorf gestorben ist. Mehr als zwei Jahrzehnte – von 1972 bis 1995 – inspirierte und begleitete er als Generalpräses die Arbeit der kfd auf Bundesebene. In dieser Zeit war er auch Leiter der Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. "Die kfd hat Monsignore August Gordz viel zu verdanken", sagte die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Anna-Maria Mette: "Als Anwalt der Frauen in der katholischen Kirche ist er uns stets ein kluger und loyaler Ratgeber gewesen." Die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Irmentraud Kobusch ergänzte: "Die Anliegen der Frauen hat er mit großer Leidenschaft und hohem Engagement verfolgt. Auch das Bischofswort 'Zu Fragen der Stellung der Frau in Kirche und Gesellschaft' von 1981 trägt seine Handschrift. Wir erinnern uns seiner in großer Dankbarkeit und wissen ihn geborgen in Gottes Gnade."

Der gebürtige Paderborner war am 5. März 1955 in Münster zum Priester geweiht worden. Es folgten fünf Jahre als Kaplan und die Ernennung zum Diözesanjugendseelsorger für "Mannesjugend" im Bistum Münster. Ab 1966 war Gordz Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Leiter der Bischöflichen Hauptstelle für Jugendseelsorge im Bereich der "Frauenjugend". 1972 wählte ihn die kfd erstmals zum Generalpräses.

Nach dem Ausscheiden aus diesem Amt blieb er der kfd noch mehrere Jahre als Geschäftsführer des damaligen Verbandsverlages KlensVerlag eng verbunden. Nach Pastorentätigkeit in Duisburg-Rheinhausen lebte August Gordz ab 2003 wieder in Düsseldorf, zuletzt in einem Altenstift, wo er den priesterlichen Dienst des Hausgeistlichen versah. Der Termin der Beisetzung in Schildgen bei Altenberg steht noch nicht fest.

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Stand: 18.07.2012