02. Juni 2021 Presse

Statement zur Reform des kirchlichen Strafrechts

Vor dem Hintergrund von Missbrauchs- und Finanzskandalen hat Papst Franziskus das kirchliche Strafrecht reformiert. Die kfd beurteilt es aus Frauenperspektive. Foto: kfd/pixabay

Mit Blick auf die Frauenweihe äußert sich die kfd zur Verschärfung des kirchlichen Strafrechts. Die stv. kfd-Bundesvorsitzende Prof'in Dr. Agnes Wuckelt sagt:

"Das neue Strafrecht soll allen, die sich für den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern einsetzen, vor Augen führen: Der Vatikan will diese Tür unbedingt geschlossen halten!

Die Kirchenlehre steht über allem - das ist nicht neu, aber es ist natürlich eine große Enttäuschung und ein erneuter Schlag ins Gesicht für uns Frauen. Das Verbot der Frauenordination soll damit noch einmal zementiert werden!

Als kfd stehen wir für ein neues Amtsverständnis.

Ich möchte an alle Mitstreiter*innen appellieren: Wir lassen uns nicht beirren. Nur Mut trägt uns weiter! Unser Mut, dem Wirken der Geistkraft Gottes Raum zu geben! Im Synodalen Weg werden wir alles tun, um diese Tür zu öffnen. Als kfd stehen wir für ein neues Amtsverständnis - das die Partizipation von Frauen in der Kirche und ihre volle Teilhabe an der Vielfalt von Ämtern in der Kirche umfasst."

Kontakt
Julia Kaballo

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0211 44992-25
Mobil: 0170 3805022

julia.kaballoat-Zeichenkfd.de

Stand: 02.06.2021
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