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14. März 2013 Presse

kfd gratuliert dem neuen Papst und hofft auf Reformen

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) beglückwünscht den neuen Papst Franziskus zu seiner Wahl. Der Verband wertet es als ein ermutigendes Zeichen, dass sich die Kardinäle für einen Nachfolger Petri entschieden haben, der erstmalig aus Lateinamerika kommt. In seiner Heimat Argentinien hat der ehemalige Erzbischof von Buenos Aires ein deutliches Zeichen gegen Armut und Ausbeutung gesetzt. Daher erhofft sich die kfd von seinem Pontifikat, dass die Kirche wieder an Glaubwürdigkeit gewinnt und der neue Papst den Weg ebnet, um den Reformstau in Kirche und Kurie zu beenden.

"Vor allem die Frauen schauen jetzt mit großen Erwartungen nach Rom. Sie hoffen, dass Papst Franziskus ihnen mehr Führungsverantwortung in der Kirche zutraut und ihre Berufungen ernst nimmt, so dass in die Diskussion um Dienste und Ämter für Frauen Bewegung kommt", kommentiert Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd, die Papstwahl. Darüber hinaus würde der Verband es begrüßen, wenn der neue Papst den regionalen Bischofskonferenzen der Weltkirche Spielraum für eigenständige Entscheidungen einräumte. So wäre es für den Bereich der Deutschen Bischofskonferenz wichtig, zeitnah pastorale Lösungen für den Umgang mit Geschieden-Wiederverheirateten umzusetzen.

Die kfd ist überzeugt, dass der neue Papst als Brückenbauer mutig die vielen heißen Eisen angehen wird, die die Situation der Weltkirche derzeit bestimmen. Dazu gehören neben den Themen Armut und Ausbeutung auch die Missbrauchsdebatte und der damit verbundene Verlust an Glaubwürdigkeit. "Wir hoffen darauf, dass der neue Papst die Freude am Glauben wieder spürbar macht, wie er es in seinen ersten Worten auch angedeutet hat. Für die anstehenden Aufgaben wünschen wir ihm gute Beraterinnen und Berater und vor allem Gottes Segen", so Opladen abschließend.

Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 550.000 Mitgliedern der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter www.kfd.de.

Kontakt
Barbara Stöckmann

Pressereferentin

Telefon: 0211 44992-25

barbara.stoeckmannat-Zeichenkfd.de

Stand: 14.03.2013