08. Februar 2021 Presse

Homosexualität ist nicht Ursache sexuellen Missbrauchs!

Die Regenbogenfahne steht für die Vielfalt der sexuellen Orientierung. Foto: pixabay

Statement der kfd zur Aussage Dorothea Schmidts, Vertreterin der Initiative "Maria 1.0", während der Online-Konferenz des Synodalen Wegs

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. widerspricht entschieden der Aussage Dorothea Schmidts, Homosexualität sei (mit-)verantwortlich für den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche.

Dorothea Schmidt, Vertreterin der Initiative "Maria 1.0", hatte am Donnerstagabend im Rahmen der Online-Konferenz des Synodalen Wegs behauptet, man müsse angesichts der mehrheitlich männlichen Opfer davon ausgehen, dass der Missbrauch zumindest anteilig auf homosexuellem Begehren beruhe.

"Die kfd widerspricht dieser Aussage entschieden. Homosexualität für Missbrauch und sexualisierte Gewalt verantwortlich zu machen, ist falsch und skandalös; dagegen wehren wir uns deutlich.

Die Ursachen des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche liegen in klerikalen Machtstrukturen. Diese müssen aufgelöst werden.

Hier eine offene Haltung in Teilen der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität und lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (mit-)verantwortlich für den Missbrauch zu machen, lenkt vom Wesentlichen ab."

Kontakt
Julia Kaballo

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Stand: 08.02.2021
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