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 Tag der Apostelin Junia

Predigerinnentag

Rund um den 17. Mai, dem Tag der Apostelin Junia, melden sich seit 2020 Frauen aus ganz Deutschland in Gottesdiensten zu Wort und setzen ein Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche. 2024 predigten bundesweit knapp 190 Frauen und traten mit über 200 Predigten in die Öffentlichkeit. 


Hintergrund und Material

Wer war Junia?

Junia war eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnt. Sie war eine der ersten bekennenden Christinnen. Sie wurde wegen ihres Glaubens inhaftiert.

Warum Junia bis heute unbekannt ist? Sie wurde im frühen Mittelalter aus den Schriften verbannt, indem man sie zum Mann machte. Junia wurde zu Junias. In den 1970er Jahren gelang der amerikanischen Theologin Bernadette Brooten die Wiederentdeckung der Junia. Doch bis zu ihrer Anerkennung dauerte es noch bis 2016. Seitdem ist Junia in der Einheitsübersetzung der Bibel als Frau benannt.

Der Name Junia steht also für ein klassisches Frauenschicksal in einer immer noch von Männern dominierten katholischen und säkularen Welt. Junia war jahrhundertelang unsichtbar.

Seit 2021 trägt auch das neue Mitgliedermagazin der kfd den Namen Junia. 

Materialien zur Lai*innenpredigt und zur Apostelin Junia
  • Junia-Gebet der kfd 124 KB Download
  • Hintergrund zu Junia Theologische Frauenforschung 153 KB Download
  • Lasst Frauen predigen Hintergrund: Lai*innenpredigt in der Eucharistiefeier 78 KB Download
  • Römerbrief-Text zum Gedenktag der Apostelin Junia 194 KB Download
  • Bernadette Brooten: "Junia....Hervorragend unter den Aposteln" (Röm, 16,7) Der Artikel von Bernadette Brooten erschien deutschsprachig erstmalig in: Frauenbefreiung: Biblische und theologische Argumente, hg. von Elisabeth Moltmann- Wendel, Mainz: Matthias Grünewald-Verlag, München: Kaiser, 2. veränderte Auflage 1978, 148-151. 253 KB Download
Stand: 24.05.2024