Rentengerechtigkeit

Mütterrente

Die kfd setzt sich dafür ein, dass Frauen mehr Rente für Erziehungs- und Pflegezeiten erhalten.

Seit 1. Juli 2014 erhalten Mütter bei der Rentenberechnung einen zusätzlichen Entgeltpunkt für die Erziehung jedes Kindes, das vor 1992 geboren wurde. Das ist ein riesiger Erfolg für die politische Lobbyarbeit der kfd.

Die kfd-Unterschriftenaktion von 2012, die Postkartenaktion 2013, die vielen Briefe an Abgeordnete und MinisterInnen sowie die Veranstaltungen und Gespräche zum Thema haben entscheidend zur Gesetzesänderung beigetragen.

Forderung: Dritter Rentenpunkt

Für mehr Rentengerechtigkeit fordert die kfd allerdings nach wie vor, dass Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, ihre Erziehungsleistung mit drei Entgeltpunkten in der gesetzlichen Rentenversicherung anerkannt bekommen und nicht wie bisher nur mit zwei Entgeltpunkten.

Die Bundesregierung plant aktuell den dritten Entgeltpunkt nur den Müttern und Vätern zu gewähren, die drei und mehr Kinder erzogen haben.

Das schafft aus Sicht der kfd neue Ungerechtigkeiten. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an unserer Unterschriftenaktion "Keine neuen Gerechtigkeitslücken bei der Mütterrente: Den dritten Entgeltpunkt für alle. Jetzt!" zu beteiligen.

Unterschriftenaktion zur Mütterrente

  • Hintergrundinformation zur Mütterrente Frauen haben in der Vergangenheit die Hauptverantwortung für Familienarbeit übernommen und dazu meist ihre Erwerbstätigkeit bei Familiengründung aufgegeben oder reduziert. Wir fordern den dritten Entgeltpunkt für alle. Jetzt! 127 KB Download

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Stand: 14.05.2018
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