Frau Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Mitglied der Sachverständigenkommission (Mitte) mit Anni Rennock (rechts), Sprecherin des Ständigen Ausschusses "Hauswirtschaft und Verbraucherthemen" und Stephane Schimmel, stellv. Sprecherin des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit" beim kfd-Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit"

kfd diskutiert Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht mit Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Mitglied der Sachverständigenkommission

27. März 2017: Auf ihrem Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit" hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. am 24. und 25. März in Mainz das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht diskutiert, das Anfang März unter dem Titel "Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten" veröffentlicht worden ist.

Frau Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok von der Hochschule München und Mitglied der Kommission zur Erstellung des Gutachtens, war als Referentin geladen: "Wir haben das Gutachten der Bundesregierung vorgelegt, nun kommt es darauf an, was die Politik daraus macht."

In den letzten Jahren sei einiges erreicht worden, so Expertin Yollu-Tok, jedoch seien noch immer gravierende Ungleichheiten im Lebensverlauf von Frauen und Männern zu verzeichnen. So verdienen Frauen 21 Prozent weniger als Männer. Zweidrittel der erwerbstätigen Frauen verdienen nicht genug, um ihre Existenz langfristig zu sichern

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Dr. Imme Scholz (links), stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik mit kfd-Vorstandsmitglied Anni Rennock beim Projektauftakt in Rastatt

Zweijähriges kfd-Projekt, Auftakt mit Dr. Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik

20. März 2017: Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. hat mit einer Auftaktveranstaltung vom 17. bis 19. März das zweijährige Projekt "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht. Wie gelingt Veränderung?" lanciert. 

32 Teilnehmerinnen aus zehn kfd-Diözesanverbänden kamen in Rastatt zusammen, um Ideen für einen nachhaltigen und gerechten Lebensstil zu entwickeln. Damit knüpft die kfd an die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen an.

"Es reicht nicht, wenn alle Staaten sich darauf verpflichten, mehr zum Schutz der Erde und für Gerechtigkeit zu tun. Jede einzelne von uns ist gefragt. Und wir tun was!", so Anni Rennock, Mitglied im kfd-Bundesvorstand und Sprecherin des Ständigen Ausschusses für Hauswirtschaft und Verbraucherthemen.

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Der kfd-Bundesvorstand zum Equal Pay Day 2017

kfd fordert bei unverändert 21 Prozent Lohnunterschied neues Bewusstsein in Unternehmen

17. März 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. ruft anlässlich des Equal Pay Day am 18. März dazu auf, beharrlich weiter die Ursachen für ungleichen Lohn von Frauen und Männern zu bekämpfen.

Unter dem diesjährigen Motto "endlich partnerschaftlich durchstarten" findet der Aktionstag in Deutschland zum zehnten Mal statt.

Die kfd nutzt den Anlass, um angesichts der fortbestehenden Lohnlücke zentrale Forderungen an die Bundespolitik zu richten: "Aus unserer Sicht ist das jetzt im Bundestag zu beratende Gesetz zur Entgelttransparenz ein Meilenstein. Denn 7 Prozent der ungleichen Bezahlung lassen sich auf ungleiche Entlohnung innerhalb der Betriebe zurückführen", stellt Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd, fest.

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Die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Irmentraud Kobusch

Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland haben am 11. März 2017 in Hildesheim einen zentralen Buß- und Versöhnungsgottesdienst in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern weiterer christlicher Kirchen gefeiert.

15. März 2017. Nach einer langen Geschichte von gegenseitiger Abgrenzung und eigener Profilierung stand die Bereitschaft zu Vergebung und Aufbruch mit Betonung der Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt. 

Die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Irmentraud Kobusch war über die Delegation des Christinnenrates in die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen auf Bundesebene (ACK) zur Feier eingeladen.

Ihre Eindrücke schildert sie in einem persönlichen Bericht.

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19 Teilnehmerinnen aus neun Diözesanverbänden beschäftigten sich in der Tagung "Bibel und Koran lesen aus Frauenperspektive" mit den Offenbarungsschriften von Judentum, Christentum und Islam.

kfd-Tagung vom 10. bis 12. März in Mainz

15. März 2017. "Darin liegen Zeichen für Leute, die glauben" (Sure 6,99)

Religiöse Texte spielen in den derzeitigen Konflikten in Gesellschaft und Politik immer wieder eine Rolle. Nicht selten bestimmt eine fundamentalistische Auslegung von Koran und Bibel die Diskussion.

Aus diesem Grund hat der kfd-Bundesverband vom 10. bis 12. März in Mainz zur Tagung "Bibel und Koran lesen aus Frauenperspektive" eingeladen. 19 Teilnehmerinnen aus neun Diözesanverbänden beschäftigten sich mit den Offenbarungsschriften von Judentum, Christentum und Islam.

Durch die gemeinsame Lektüre von Bibel und Koran kamen die Teilnehmerinnen den Gemeinsamkeiten und Unterschieden näher und sprachen über die jeweiligen Gottesbilder.

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In der Düsseldorfer Maxkirche haben rund 130 Frauen unter Leitung von neun Geistlichen Begleiterinnen und Präsides aus sechs kfd-Diözesanverbänden einen experimentellen Frauengottesdienst zum Auftakt des Aktionsjahres gefeiert. © Foto: kfd/Jörg Letz

130 Frauen feiern in Düsseldorf mit Echomeditation, "Segen To Go" und Scherbenlauf |Stv. Bundesvorsitzende Kobusch: "Unser Erfahrungsschatz tut der Kirche als Ganze gut"

09. März 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. hat am gestrigen Weltfrauentag (Mittwoch, 8. März) das Aktionsjahr 2017 ihrer dreijährigen Mitgliederwerbekampagne "Frauen.Macht.Zukunft." eingeleitet.

In der Düsseldorfer Maxkirche haben rund 130 Frauen unter Leitung von neun Geistlichen Begleiterinnen und Präsides aus sechs kfd-Diözesanverbänden einen experimentellen Frauengottesdienst mit anschließendem Mitmach-Parcours gefeiert.

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Im Projekt "Haushalte als Arbeitgeber" hat sich die kfd intensiv mit der Notwendigkeit befasst, Haushaltsbezogene Dienstleistungen aus der Schwarzarbeit in fair bezahlte legale Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.

kfd wertet Gutachten zum Gleichstellungsbericht als wegweisend

07. März 2017. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) - Bundesverband e.V. begrüßt die Ergebnisse des Gutachtens zum 2. Gleichstellungbericht der Bundesregierung, das heute in Berlin von Bundesministerin Manuela Schwesig unter dem Titel "Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten" veröffentlicht wurde.

Das Gutachten greift wesentliche Aspekte auf, die die kfd seit längerem fordert, so Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd. "Lebensphasen, in denen Sorgearbeit im Zentrum steht, müssen sozial abgesichert werden. Das heißt zum Beispiel die bessere Anerkennung von Pflegezeiten in der Rente."

Ebenso fordert das Gutachten die Aufwertung von Berufen in Erziehung, Pflege, Gesundheit und Haushaltsbezogenen Dienstleistungen, in denen gesellschaftliche Sorgearbeit geleistet wird.

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