Die kfd hat am 25. März 2021 um 19 Uhr zum ersten Online-Talk "Gespräche unterm Purpurkreuz" geladen. Thema war der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. 

Der kfd-Bundesverband hat eine neue Veranstaltungsreihe gestartet. Unter dem Titel "Gespräche unterm Purpurkreuz" treffen sich verschiedene Gesprächsteilnehmer*innen - coronabedingt digital - in einer Zoom-Konferenz, um aktuelle Fragestellungen zu diskutieren. 

Bei der Auftaktveranstaltung ging es am 25. März 2021 um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche und seine Aufarbeitung. 

 

Gesprächsteilnehmer*innen waren Johanna Beck, Sprecherin des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Katsch, Mitbegründer und Sprecher der Initiative Eckiger Tisch, Joachim Frank, Mitglied der Chefredaktion des Kölner Stadtanzeiger und Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende.

Sie haben mit Jutta Laege, Chefredakteurin der Junia, über ihre Erfahrungen und ihre Einschätzungen zum Umgang der Kirche mit sexualisierter Gewalt gesprochen. Der Online-Talk wurde live auf Facebook übertragen. Auch auf YouTube können Sie das Gespräch nachschauen.

Bedeutung
Wofür steht das Purpurkreuz?

Aufklärung
#MachtLichtAn

Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden
Online-Beratung

 

 

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Kommentare (1)

  • Renate Coring
    Renate Coring
    vor 3 Wochen
    Es ist kein Ende abzusehen im Skandal um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche. Die Ergebnisse der Studien sind dramatisch.
    Aber warum fällt es der katholischen Kirche so schwer, die Missbrauchsfälle voll umfänglich aufzuarbeiten. So langsam verliert die Kirche jede Glaubwürdigkeit.
    Es muss dringend darüber diskutiert werden, ob die katholische Kirche die nächsten Schritte alleine festlegen kann oder ob nicht auch der Staat in der Pflicht ist, stärker mitzuwirken. Es reicht bei den Politikern nicht mehr aus, nur entrüstete Zaungäste zu sein. Auch sie dürfen nicht das Leid der Opfer ignorieren und einfach sagen: Die Kirchen müssen sich darum kümmern.
    Die Zeit muss endlich vorbei sein, wo Täter geräuschlos versetzt und Opfer mundtot gemacht wurden/werden. Das sind wir alle den Missbrauchsopfer schuldig.
Stand: 15.04.2021