Mitgliederzeitschrift

Frau und Mutter

"Frau und Mutter" ist die Mitgliederzeitschrift des kfd-Bundesverbandes und erscheint ab Januar 2021 unter dem neuen Namen "Junia".

Leseprobe: Jung, engagiert, umweltbewusst

Frau und Mutter

Schwesterherz

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Folge 10

Frau und Mutter

Briefe von Eva

Wenn Frauen aus der Bibel heute mit uns Kontakt aufnehmen könnten, was würden sie uns sagen wollen? Kolumnistin Susanne Niemeyer hat es zu Papier gebracht: Briefe von Eva & Co. an Frauen von heute.   

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Frau und Mutter

Madame X

In jeder Ausgabe von "Frau und Mutter" fragt Autorin Cordula Lissner nach rätselhaften Bekannten

Zu den Rätseln mit Auflösung

Frau und Mutter

Archiv

"Frau und Mutter" hat Tradition: Seit über 100 Jahren begleitet die Zeitschrift Leserinnen und Leser.     

Blick ins Archiv


"Frau und Mutter" hat die Interessen von Frauen im Blick, bietet starke Texte zu berührenden Themen und Menschen, ist aktuell, sozial, weltoffen und parteipolitisch nicht gebunden.

"Frau und Mutter" bringt Leserinnen und Lesern die kfd nah mit Berichten aus allen Bereichen, in denen der Verband aktiv ist - in Kirche, Politik und Gesellschaft.

"Frau und Mutter" richtet sich an die Frauen in der kfd und ist ein Standbein der Verbandsarbeit. Die Zeitschrift erreicht monatlich Frauen aller Altersstufen in einer Auflage von rund 450.000 Exemplaren und ist im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Ab 2021: Neuer Name "Junia"

Am 19. September 2020 hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) auf ihrer Bundesversammlung in Mainz einem Antrag auf Änderung des Namens ihrer Mitgliederzeitschrift zugestimmt.

Ab 2021 wird die "Frau und Mutter" in "Junia" umbenannt. "Frau und Mutter hat jetzt einen Namen", freut sich Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende und Herausgeberin, "wir gehen mit 'Junia' in die Zukunft und nehmen diesen Slogan selbstbewusst und gerne mit! Er symbolisiert die klare Verbindung von Tradition und Moderne."

Der Änderung des Titels der 103-jährigen Zeitschrift war eine intensive Gremienarbeit vorhergegangen. Prof'in Dr. Agnes Wuckelt, stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende und Leiterin der Arbeitsgruppe, die sich mit der Namensänderung befasste, betont, wie wichtig der Austausch gewesen sei:

"Uns allen war stets bewusst, dass wir mit einer ganz besonderen - ja für die kfd historisch bedeutsamen - Aufgabe betraut waren. Eine Aufgabe, deren Ergebnis von großer Tragweite ist für alle Mitglieder. Das haben wir sehr ernst genommen."

Hintergrund: Der Name "Junia"

Der neue Name "Junia" ist zurückzuführen auf die Apostelin Junia der frühen Kirche, die schon Paulus als "herausragend unter den Aposteln" erwähnte, die aber über Jahrhunderte unsichtbar und in der katholischen Kirche zum Mann, zu "Junias" gemacht wurde.

Junia war eine der ersten verfolgten Christinnen, deren Rehabilitierung dank der Arbeit zweier Theologinnen, Elisabeth Schüssler und Bernadette Brooten, in den 1970er Jahren angestoßen wurde.

Erst 2016 wurde Junia offiziell in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen und als Frau und Apostelin benannt. "Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion um die Zulassung von Frauen zu Ämtern und Diensten in der katholischen Kirche, kommt dieser Namensänderung natürlich noch mal eine besondere Bedeutung zu", so Wuckelt weiter.

Wie finden Sie den neuen Titel? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst

Die Zeitschrift wird von zehntausenden ehrenamtlichen Helferinnen, den sogenannten "Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst der kfd", persönlich bei den Mitgliedern vorbeigebracht. Dieses bundesweite Netz ist ihr Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt.

Geschichte

Als 1909 der erste Jahrgang des Monatsblattes "Die Mutter" erschien, war Deutschland noch ein Kaiserreich.

Seitdem begleitete die Zeitschrift Millionen katholischer Frauen, Männer und Familien - unter Zwang unterbrochen nur von den Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1948. Aus diesem Grund feierte "Frau und Mutter" nicht schon 2009 Jubiläum, sondern erst 2017. Zur Geschichte der Zeitschrift

Briefe von Eva

Wenn Frauen aus der Bibel heute mit uns Kontakt aufnehmen könnten, was würden sie uns sagen wollen? Kolumnistin Susanne Niemeyer hat es zu Papier gebracht: Briefe von Eva & Co. an Frauen von heute.  Zu den einzelnen Folgen

Madame X

In jeder Ausgabe von "Frau und Mutter" fragt Autorin Cordula Lissner nach rätselhaften Bekannten. Zu den Madame X-Folgen mit Auflösung.

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Kommentare (7)

  • Edelgard Lücke
    Edelgard Lücke
    am 27.09.2020
    Ich wünsche den Autoren der Mitgliederzeitschrift viel Erfolg und einen guten Start. Mich hat der Name „Frau und Mutter nicht gestört. Kann aber auch jüngere Frauen verstehen, die unsere Zeitschrift in einem
    moderneren Format sehen möchten. Ich finde den Inhalt wichtiger als den Titel und der ist sehr gut.
  • Doris Lausch
    Doris Lausch
    am 28.09.2020
    Ich bin sehr, sehr froh über die angekündigte Namensänderung. Schon lange störte mich der Name, der mich früher eher gehindert hat, mich für den Inhalt zu interessieren.
    JUNIA ist der beste Name, den ich mir gerade in der heutigen Zeit vorstellen kann.
    Ich freue mich auf die erste Ausgabe im nächsten Jahr.
  • Liselotte Musseleck
    Liselotte Musseleck
    am 01.10.2020
    Voll einverstanden! Junia ist ein biblischer Ankerpunkt : Eine starke biblische Frau, von Frauen rehabilitiert, kräftiges Signal für unsere Forderungen nach einer gleichberechtigten Stellung der Frau in der kath. Kirche - eine Hoffnungsträgerin. Zur Wahrung der Kontinuität plädiere ich allerdings für einen Untertitel "Frau und Mutter" wenigstens für eine bestimmte Zeit.
    Liselotte Musseleck, Wittlich
    • kfd-Bundesverband
      kfd-Bundesverband
      vor 3 Wochen
      Liebe Frau Musseleck,

      vielen Dank für Ihre Rückmeldung. So wird es auch sein, der Titel "Junia" wird bis auf weiteres um den Zusatz "Frau und Mutter hat jetzt einen Namen" erweitert, so dass wir damit Tradition und Moderne verbinden.
  • Prenzel Heid
    Prenzel Heid
    vor 3 Wochen
    Ich bin begeistert von dem neuen Namen der Zeitschrift.
    Junia ist eine Frau, die von den Aposteln anerkannt war und schon in der Zeit eine leitende Position hatte.
    Sie passt daher ausgezeichnet in die heutige Zeit, in der die Frauen in der Kirche um Gleichberechtigung und Gleichstellung kämpfen.
  • Marliese Roebers
    Marliese Roebers
    vor 2 Wochen
    An sich finde ich es schade, dass der Titel der Zeitschrift geändert wird.
    Andererseits muss die Kfd wahrscheinlich mit der Zeit gehen und hat daher diesen Namen gewählt. Ich fände es gut und schön, wenn Ihre Redaktion eine Begründung für diesen neuen Namen J u n i a geben würde.
    • kfd-Bundesverband
      kfd-Bundesverband
      vor 2 Wochen
      Liebe Frau Roebers,

      der neue Name "Junia" ist zurückzuführen auf die Apostelin Junia, die schon Paulus als "herausragend unter den Aposteln" erwähnte, die aber über Jahrhunderte unsichtbar und in der katholischen Kirche zum Mann, zu "Junias" gemacht wurde.
      Junia war eine der ersten verfolgten Christinnen, deren Rehabilitierung dank der Arbeit zweier Theologinnen, Elisabeth Schüssler und Bernadette Brooten, in den 1970er Jahren angestoßen wurde.
      Erst 2016 wurde Junia offiziell in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen und als Frau und Apostelin benannt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion um die Zulassung von Frauen zu Ämtern und Diensten in der katholischen Kirche, kommt dieser Namensänderung natürlich noch mal eine besondere Bedeutung zu.
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Stand: 19.09.2020