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kfd-bundesvorstand

Lucia Lagoda

Steckbrief

verheiratet, 2 Töchter
Jahrgang: 1957,
Sternzeichen: Schütze,
Wohnort: Duisburg,
DV: Essen
Hobbys: Städtetouren, Museen, Krimihörbücher, Podcasts (am liebsten über (Frauen-)Biografien)

Beruflicher Werdegang: Dipl.-Verwaltungsfachwirtin, Fernstudium Theologie

Mitglied in der kfd seit rund 30 Jahren, kfd-Vorstandstätigkeit: 2015–2017 Vorsitzende im DV Essen, im Bundesvorstand seit 2017

Gesellschaftliche Ämter und Funktionen: Vorsitzende Kath. Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung, stv. Vorsitzende Marianne Dirks Stiftung, Sprecherin im ZdK-Sachbereich 5 (Familien, Generationen und Geschlechtergerechtigkeit), Delegierte im Synodalen Weg

„Nur Kirche oder nur Gesellschaft war mir zu wenig. Die kfd verbindet meine beiden Interessensgebiete und ist daher eine gute Kombi.“ Für Lucia Lagoda liegt der Reiz in der Verbindung aus kirchlichem und gesellschaftlichem Engagement. Das umfangreiche Programm der kfd hält große Chancen bereit, so Lagoda. Die gingen gar so weit, dass sie bei anderen Menschen eine richtige Persönlichkeitsentwicklung feststellen konnte. 

„Ich habe Frauen gesehen, die sich unglaublich entwickelten, vorher aber sehr ängstlich waren und nicht vor Gruppen gesprochen haben. Die kfd hat diese Frauen selbstbewusst gemacht.“ Immer wieder fällt bei ihr der Begriff „lernen“: von- oder miteinander, für sich selbst oder den Verband. Enorm wichtig für Lagoda, die gerne Lehrerin geworden wäre, um Menschen große Themen und Inhalte nahezubringen. Genau das verkörpert die kfd heute für sie, wo sie über die Jahre zahlreiche Frauen und Männer getroffen hat, von denen sie „ganz viel lernen konnte“. 

„Gerade zu Beginn meiner Mitgliedschaft wurden immer wieder Seminare angeboten, die mich weitergebracht haben – spirituell, fachlich, beruflich. Diese Bandbreite der kfd hat mich schon als junge Frau begeistert. In einem Sportverein oder einer Partei wäre das so nicht möglich gewesen.“ 

Deshalb wünscht Lucia Lagoda sich, dass mehr Menschen vom breiten Angebot der kfd profitieren. Doch dafür müsse die kfd bekannter werden. „Ich hoffe, dass wir all das, was wir tun, intensivieren und noch mehr Frauen erreichen können.“ 

Dazu müsse die kfd das, wofür sie steht und was sie tut, breiter streuen. Und sich öffnen für neue Zielgruppen – etwa für Kranken- und Pflegepersonal. Oder Soldatinnen. „Dort könnten wir auf eigene Gottesdienstformen setzen, wo Frauen ihre Spiritualität entwickeln und leben können, die Kraft und Energie geben.“

Stand: 03.02.2022