31. Januar 2022

Was heißt spirituelle Selbstbestimmung?

Der Begriff „spirituelle Selbstbestimmung“ oder „spirituelle Autonomie“ ist im Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion um sexualisierte Gewalt an Erwachsenen bekannter geworden. Doris Wagner hat in ihrem Buch „Spiritueller Missbrauch“ (2019) den Begriff der spirituellen Selbstbestimmung ausführlich beschrieben.

Welche Bedeutung hat spirituelle Selbstbestimmung für das christliche Glaubensleben und seine Gestaltung. Was fördert und was verhindert sie? 

Diese Frage stellen sich oft Frauen, die sich stark in der Kirche engagieren, aber sich zugleich auf unterschiedliche Weise eingeengt und reglementiert fühlen. 

Die Referentin wird Informationen und Denkanstöße zu der Thematik geben. Außerdem ist im Rahmen des zeitlich Möglichen Raum für Rückfragen und den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmer*innen eingeplant. 

Online, 31. Januar 2022

Referentin: Inge Tempelmann, Lüdenscheid, Expertin für das Thema geistlicher Missbrauch, Coach, des psychologische Beraterin und Autorin des Buches „Geistlicher Missbrauch – Auswege aus frommer Gewalt. Ein Handbuch für Betroffene und Berater", 2020 (2007)

Leitung: Isolde Niehüser, Referentin für theologische und verbandliche Bildung, kfd-Bundesverband e. V., Düsseldorf
Lioba Speer, Abteilungsleiterin, Theologie/Politik/Bildung, kfd-Bundesverband e. V., Düsseldorf 

Anmeldung bis 21.01.2022 per E-Mail an gabriele.maiat-Zeichenkfd.de

Ausschreibungsunterlagen

Stand: 25.11.2021