DIE KFD

"Öffentlichen Diskurs über Migration und Integration mitprägen"

kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen (2.v.r.) und Anna-Maria Mette, stellv. kfd-Bundesvorsitzende (3. v.r.) nahmen in Südtirol am Präsidientreffen deutschsprachiger katholischer Frauenverbände teil. © Foto: kfb Südtirol

Vorstände der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände trafen sich vom 27. bis 29. Januar in Südtirol

31. Januar 2017:

Die deutschsprachigen katholischen Frauenverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol haben bei ihrem Präsidientreffen in Südtirol Ende Januar das Thema "Migration, Integration und interkulturelle Begegnung" in den Mittelpunkt gerückt.

Dazu erarbeiteten die Vorstandsmitglieder der kfd, des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF) und der Katholischen Frauenbewegung Südtirols eine gemeinsame Erklärung.

Darin heißt es: "Als Repräsentantinnen der Katholischen Frauenverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol , die zusammen ca. eine Million Frauen vertreten, sind wir uns darin einig, dass wir den öffentlichen Diskurs über Migration und Integration mitprägen wollen."

Und weiter: "Unser christlicher Glaube beruft uns, Solidarität und Nächstenliebe konkret zu leben. Populistische Tendenzen als Reaktion auf die große Zahl schutzsuchender Menschen, die in letzter Zeit zu uns kamen, bewegen uns. Deswegen wollen wir unsere Mitglieder stärken, politische Verantwortung übernehmen und zur rhetorischen Abrüstung beitragen."

Für die kfd nahmen an der Präsidientagung die Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und die stellvertretende Bundesvorsitzende Anna-Maria Mette teil.

Das Vernetzungstreffen findet alle zwei Jahre statt.