DIE KFD

Gleichstellung weiter voranbringen

Die Delegierten des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit" nutzten ihre Frühjahrstagung in Mainz zu einer Standortbestimmung der eigenen Arbeit und zur Planung der künftigen Inhalte. Foto: Beate Behrendt-Weiß

Frühjahrstagung des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit"

29. März 2017:

Eine Standortbestimmung der eigenen Arbeit, Planungen für 2018 und die Wahl der Sprecherinnen standen auf der Tagesordnung der Frühjahrstagung des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit", die am 25. und 26. März 2017 im Erbacher Hof in Mainz stattfand.

Mit großer Zustimmung wurden Ingrid Müller als Sprecherin des Ausschusses und Stephane Schimmel als Stellvertreterin in ihren Ämtern bestätigt.

Inhaltlich knüpfte die Tagung an das kfd-Symposium "Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit" an, auf dem zuvor das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung diskutiert worden war und an dem viele Delegierte des Ausschusses teilgenommen hatten.

Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass sich die Empfehlungen der Sachverständigenkommission in weiten Teilen mit den langjährigen wie aktuellen Forderungen der kfd zur Gleichstellung von Frauen und Männern decken.

Vor allem die Themen dieses Ausschusses bzw. der früheren Gemeinschaft "kfd-Berufstätige Frauen" werden im Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht sichtbar und bestätige, welche programmatisch richtungsweisende Arbeit die Delegierten seit vielen Jahre leisten.

Bei der inhaltlichen Planung der künftigen Arbeit setzt der Ständige Ausschuss "Frauen und Erwerbsarbeit" weiterhin auf viele der im Gleichstellungsbericht angesprochenen Themen. Vor allem in dem Ansatz, Erwerbs- und Sorgearbeit zusammen zu denken, sehen die kfd-Frauen eine ganz zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe. Nur wenn Frauen und Männer in den verschiedenen Phasen ihres Lebens gleiche Chancen haben, können Sorge- und Erwerbsarbeit diskriminierungsfrei und ohne erhöhtes Armutsrisiko gelebt werden.

Das Jubiläum "100 Jahre Frauenwahlrecht" will der Ausschuss im kommenden Jahr auch mit grundsätzlichen Fragen zu gesellschaftlichen Veränderungen, zu Demokratie, Mitsprache und Teilhabe von Frauen in den Blick nehmen.

Als inspirierende Ideenbörse wurde während der Frühjahrstagung auch der intensive Austausch über die Aktivitäten in den Diözesanverbänden erlebt, die von politischen Frauenfrühstücken über Kundgebungen bis hin zu Podiumsdiskussionen oder Film-Veranstaltungen reichen und ein breites, buntes Spektrum abdecken.

Bei vielen Angeboten hat es sich als hilfreich erwiesen, Kooperationspartner einzubinden, die ähnliche Ziele verfolgen und Frauenthemen eine Plattform geben oder andere Ressourcen zur Verfügung stellen können. Auch prominente Gäste, ein kabarettistisches Rahmenprogramm und Beteiligungen an Aktionstagen oder Frauenwochen trugen vielfach dazu bei, frauenpolitische Themen erfolgreich in der Öffentlichkeit zu platzieren.

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