PRESSE

Aufruf: Kinderarmut bekämpfen - Ausbau Unterhaltsvorschuss jetzt!

20 Verbände und Organisationen gehen mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und fordern: "Schluss mit dem Finanzgerangel auf dem Rücken der Kinder"

18. Januar 2017:

Die AGIA (Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende) unterstützt den angefügten Aufruf zur Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) rückwirkend ab 01.01.2017.

Der Unterhaltsvorschuss muss unbegrenzt bis zur Volljährigkeit der Kinder gewährt werden.

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat: Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen.

Die AGIA erwartet gemeinsam mit allen anderen Unterstützer/innen des Aufrufs von der Arbeitsgruppe aus Länder- und Regierungsvertreter/ innen, die diese Woche tagen soll, einen Lösungsvorschlag, der für die Kinder von Alleinerziehenden bessere Perspektiven schafft.

Dazu gehört, den Unterhaltsvorschuss weiterhin vorrangig zu gewähren, auch wenn ein Anspruch auf SGB II-Leistungen besteht. Bund und Länder müssen den Kommunen dafür ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.

Der Unterhaltsvorschuss muss rückwirkend zum Jahresanfang 2017 allen Kindern von Alleinerziehenden zu Gute kommen, die keinen oder keinen ausreichenden Kindesunterhalt vom anderen Elternteil bekommen!

Opens internal link in current window Den Aufruf "Unterhaltsvorschuss jetzt!" herunterladen.

Die Trägerverbände der Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA) sind neben der kfd der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung (KAB) und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung (BAG).