24. Oktober 2018 Aktuelles

kfd-Studientag: Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche

Die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Prof'in Dr. Agnes Wuckelt (links) im Gespräch mit Prof'in Dr. Dorothea Sattler. Foto: kfd/Monika Altenbeck

"Nicht der Zugang von Frauen zu den kirchlichen Diensten und Ämtern ist begründungspflichtig, sondern deren Ausschluss." (Osnabrücker Thesen, Nr. 3)

Einen Studientag zum Thema Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche hat der kfd-Bundesverband am 20. Oktober 2018 im Maternushaus in Köln veranstaltet.

Das Thema Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche hat in der kfd bereits eine lange Geschichte. Seit vielen Jahrzehnten setzt sich der Verband für eine Kirche ein, in der die Charismen von Frauen berücksichtigt werden und Frauen kirchliche Dienste und Ämter ebenso selbstverständlich ausüben wie Männer.

Hintergrund des Studientages

Im Dezember 2017 fand an der Universität Osnabrück der Ökumenische Kongress "Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene" statt. Die auf dem Kongress verabschiedeten "Osnabrücker Thesen" wurden beim Studientag ausführlich und kritisch diskutiert.

Als Referentin war Prof'in Dr. Dorothea Sattler geladen. Die Münsteraner Professorin für Ökumenische Theologie und Dogmatik war Mitinitiatorin des Ökumenischen Kongresses und ist Mitautorin der gerade erschienenen Veröffentlichung zum Kongress.

Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studientages diskutierte sie die Osnabrücker Thesen und deren Erläuterung.

Die Ergebnisse der Diskussionen und die Ideen aus dem Studientag werden in die Weiterarbeit des Verbandes einfließen. Bei der kommenden kfd-Bundesversammlung im Juni 2019 wird die kfd eine (Neu-)Positionierung zur Thematik Dienste und Ämter beschließen.

Fazit

"Der Studientag hat gezeigt, dass es keine überzeugenden theologischen Argumente für den Ausschluss von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der römisch-katholischen Kirche gibt. Die Glaubwürdigkeit der Kirche in der heutigen Zeit steht immer wieder auf dem Prüfstand", so das Fazit der stellvertretenden kfd-Bundesvorsitzenden Prof'in Dr. Agnes Wuckelt.

Kontakt
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Pressesprecherin

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Stand: 24.10.2018
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