26. Oktober 2020 Presse

kfd-Statement zum Gesprächsangebot des Vatikans an die DBK

Die stv. kfd-Bundesvorsitzende Prof'in Dr. Agnes Wuckelt: "Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich Bischof Bätzing weiter in Rom für ein Gespräch mit dem Präsidium des Synodalen Wegs einsetzt." Foto: kfd/Anne Orthen

Zum Gesprächsangebot des Vatikans an die Deutsche Bischofskonferenz über die umstrittene Vatikan-Instruktion, welches das Präsidium des Synodalen Wegs explizit nicht miteinbezieht, sagt die stv. kfd-Bundesvorsitzende Prof'in Dr. Agnes Wuckelt:

"Der Vatikan hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Dass Kardinal Stella dem Vorschlag von Bischof Bätzing, das Präsidium des Synodalen Wegs am Gespräch über die Instruktion zu beteiligen, nicht folgt, zeigt wieder einmal, wie der Vatikan zu Lai*innen steht: Nicht auf Augenhöhe.

In der Instruktion werden Lai*innen ebenso angesprochen wie Bischöfe, Priester und Diakone. Die Reaktion zeigt, dass man also weiter lieber über uns spricht als mit uns.

Wir als kfd sind enttäuscht. Gerade in Deutschland arbeiten wir Lai*innen vertrauensvoll mit den Bischöfen zusammen. Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich Bischof Bätzing weiter in Rom für ein Gespräch mit dem Präsidium des Synodalen Wegs einsetzt."

Kontakt
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Bundesverband e.V.

Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf

Telefon: 0211 44992-0
Fax: 0211 44992-75

kontaktat-Zeichenkfd.de

Stand: 26.10.2020
Das könnte Sie auch interessieren