29. Januar 2019 Aktuelles

Katholisches Rentenbündnis bei Rentenkommission der Bundesregierung

Das Rentenbündnis zum Gespräch bei der Rentenkommission: (v.l.) DGB-Vize Annelie Buntenbach, Andreas Luttmer-Bensmann (KAB), Stephan Stracke (CSU), Nicole Podlinski (KLB), Ulrich Vollmer (Kolping), Gabriele Lösekrug-Möller (Vorsitzende Rentenkommission SPD), Lucia Schneiders-Adams (KAB), Dr. Heide Mertens (kfd), Hermann Gröhe (CDU), Oskar Obarowski (Kolping), Ulrich Hoffmann (Familienbund), Matthias Dantlgraber (Familienbund), Karl Schiewerling (Vorsitzender Rentenkommission CDU). Foto: Ingo Schäfer, DGB

Verbände stellten ihr Rentenmodell in Berlin vor. kfd war mit dabei.

Das Rentenbündnis der katholischen Verbände - in dem die kfd Mitglied ist - hat seine rentenpolitischen Vorstellungen und Ziele der Rentenkommission der Bundesregierung am 23. Januar 2019 in Berlin präsentiert.

Die Ziele des Rentenmodells der katholischen Verbände sind die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft. Das Rentenmodell ist bereits seit rund 20 Jahren in der Diskussion.

Grundlage ist die Sockelrente, eine solidarische Bürgerversicherung für alle Einwohner*innen, die in Deutschland leben und steuerpflichtig sind. Unabhängig von der individuellen Erwerbsbiografie garantiert die Sockelrente Rentner*innen eine Mindestsicherung.

Von besonderem Interesse waren beim Gespräch mit der Rentenkommission Fragen nach Ausgestaltung und Finanzierung der Sockelrente - gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen bundespolitischen Diskussion um Mindest- und Grundrenten.

Zum Gespräch eingeladen hatten die Kommissionsvorsitzenden Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Karl Schiewerling (CDU). Von der kfd nahm Dr. Heide Mertens, Abteilungsleiterin Theologie/Politik/Bildung, am Treffen teil sowie Vertreter*innen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), des Kolpingwerks, des Familienbunds der Katholiken und der Katholischen Landvolkbewegung (KLB).

Hintergrund: Die Rentenkommission

Im Jahr 2018 hat der Bundestag die sogenannte "doppelte Haltelinie" beschlossen. Das bedeutet, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 48 Prozent nicht unterschreiten und dass der Beitragssatz die Marke von 20 Prozent nicht überschreiten darf.

Die Bundesregierung hat einer Kommission die Aufgabe übergeben, Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 zu finden und damit das Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag zu schaffen. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, der Politik und der Wissenschaft an. 

Kontakt
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Bundesverband e.V.

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40477 Düsseldorf

Telefon: 0211 44992-0
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Stand: 29.01.2019
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