29. November 2011 Aktuelles

Katholische Frauen begrüßen Orientierungshilfe zur Bestattungskultur: Frauen im Begräbnisdienst leisten wichtigen Beitrag zum Erhalt der Traditionen

Gerade in den katholischen Verbänden wird die Tradition der kirchlichen Begräbnis- und Gebetsgemeinschaften nach wie vor intensiv gepflegt. Darauf verweist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) anlässlich der Veröffentlichung der Broschüre "'Der Herr vollende an Dir, was er in der Taufe begonnen hat' - Katholische Bestattungskultur angesichts neuer Herausforderungen". Darin greifen die deutschen Bischöfe aktuelle Entwicklungen auf und geben eine Orientierungshilfe. "Die überlieferten Traditionen stehen nicht nur für den würdevollen Umgang mit den Verstorbenen. Sie geben auch den Angehörigen in der Zeit der Trauer Hoffnung und Trost. Daher können sie nicht einfach ersetzt werden", ist die Bundesvorsitzende der kfd, Maria Theresia Opladen, überzeugt.

Im Wandel der Bestattungsformen sieht sie die Chance, die verbandlichen Traditionen, Tote zu begraben und Trauernde zu trösten, wieder neu bewusst zu machen und zu gestalten. "Wenige wissen, dass Frauen vielerorts mit bischöflicher Beauftragung den Begräbnisdienst vollziehen dürfen. Sie tragen mit ihren Gaben und Fähigkeiten entscheidend zum Erhalt und zur Weitergabe der überlieferten Traditionen bei", so Opladen weiter. Darüber hinaus sei die Beauftragung zum Begräbnisdienst beispielhaft für Dienste, die Frauen im Rahmen des kirchenrechtlich Möglichen bereits heute wahrnehmen könnten.

Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 600.000 Mitgliedern der größte katholische Verband in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter www.kfd.de


Kontakt
Saskia Bellem

Pressesprecherin

Telefon: 0211 44992-25

saskia.bellemat-Zeichenkfd.de

Stand: 29.11.2011