07. Mai 2012 Aktuelles

Ideen und Erkenntnisse im Gesamtverband umsetzen: Abschluss des kfd-Modellprojektes "Junge Frauen"

Foto: kfd/Annegret Hultsch

Mit der feierlichen Übergabe der Zertifikate fand am 5. Mai das kfd-Modellprojekt "Junge Frauen" im Erbacher Hof in Mainz seinen Abschluss. Zuvor hatten die mehr als 40 Teilnehmerinnen aus sieben Diözesanverbänden ihre Erfahrungen zu dem Projekt reflektiert, das 2010 mit dem Ziel gestartet war, neue Ansätze zur Gewinnung jüngerer Frauen für den Verband zu schaffen. Nach der Auftaktveranstaltung im November 2010 hatten die beteiligten kfd-Frauen Projektideen vor Ort entwickelt und durchgeführt. Die Planungsgruppe unter der Leitung der kfd-Referentinnen Sabine Harles (auf dem Foto ganz links) und Gisela Göllner-Kesting (auf dem Foto ganz rechts) bot während der Modellphase zwei Zwischenbilanz-Tagungen zur Unterstützung an.

Die Teilnehmerinnen konnten nun in Mainz von guten Aktionen und gelungenen Veranstaltungen berichten, die auch von Nicht-Mitgliedern besucht wurden. Die Themen dabei waren vielfältig und reichten von Eutonie und Bibel über Ökumene, Naturheilkunde und Kochen bis hin zu Farb- und Stilberatung und vielem mehr. Auch die äußeren Formen der Angebote waren sehr unterschiedlich. Es gab regelmäßige Veranstaltungen und Kurse, einmalige Infoabende, Ausflüge, Standarbeit und Aktionen bei Pfarrfesten oder auf dem Marktplatz. Die kfd-Frauen wussten aber auch von schwierigen Erfahrungen zu berichten, von nicht gut angenommenen Angeboten und Widerständen in den eigenen Reihen. "Man investiert viel Herzblut und Arbeit, ohne dass das Engagement immer Früchte trägt. Das Thema Veränderung erweist sich als schwierig", so eine Teilnehmerin.

Auch wenn der Tag in Mainz eine Abschlussveranstaltung war, so lautete die zentrale Botschaft doch: "Wir stehen ganz am Anfang!" Mit dem Projekt habe sich der Bundesverband einer wichtigen Zukunftsaufgabe gestellt und einen notwendigen Veränderungsprozess angestoßen, so die Verantwortlichen. "Das Thema junge bzw. neue Frauen ist im Denken des Verbandes angekommen", sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende Anna-Maria Mette, "aber die Umsetzung ist ungleich schwerer." Sie dankte gemeinsam mit Barbara Striegel vom Bundesvorstand den engagierten Frauen, die mit ihrer Teilnahme am Modellprojekt dem Verband wegweisende Impulse für die weitere Arbeit und für das große Anliegen Mitgliedergewinnung gegeben hätten.

In einer Dokumentation sollen die im Projekt entstandenen Ideen und Erkenntnisse zeitnah zusammengefasst und Multiplikatorinnen im Verband zur Verfügung gestellt werden.

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Kontakt
Saskia Bellem

Pressesprecherin

Telefon: 0211 44992-25

saskia.bellemat-Zeichenkfd.de

Stand: 07.05.2012