07. Oktober 2016 Aktuelles

Geplantes Gesetz zur Entgeltgleichheit: Ein wichtiger Schritt, aber nur ein Kompromiss

Dr. Heide Mertens (links) stellt sich im Domradio den Fragen zum geplanten Gesetz zur Lohngerechtigkeit.

"Für uns ist es ein wichtiger Schritt und Riesenerfolg, dass sich die Koalition trotz der Widerstände auf das Entgeltgleichheitsgesetz geeinigt hat", sagt Dr. Heide Mertens, Abteilungsleiterin Politik und Gesellschaft in der kfd- Bundesgeschäftsstelle im Interview mit Domradio.

"Mit dem geplanten Gesetz wird anerkannt, dass es Lohnungleichheit in den Betrieben gibt. Allerdings ist es nur ein Kompromiss, denn wir wollten den Auskunftsanspruch auf alle Betriebe ausdehnen. Frauen arbeiten häufig in kleinen Betrieben, in denen es keine Tarifbindung gibt."

Die kfd hat sich sehr für das Entgeltgleichheitsgesetz stark gemacht und sich u.a. in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

Lohngleichheit ist seit Jahren ein zentrales Thema des Verbandes, das zeigen kfd-Frauen jedes Jahr beim Equal Pay Day.

Das geplante Gesetz zur Lohngerechtigkeit geht nun in die parlamentarische Beratung, die die kfd aufmerksam verfolgen wird.

Weitere Informationen:

Opens external link in new windowTabu brechen: kfd fordert Entgeltgleichheitsgesetz für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern

Kontakt
Saskia Bellem

Pressesprecherin

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Stand: 07.10.2016