06. Mai 2020 Aktuelles

Gemeinsam stark für Mütter, Väter und Pflegende

#gemeinsamstark: Vor allem in Zeiten von social distancing müssen wir gemeinsam stark sein und die unterstützen, die besonders gefordert sind. Foto: pixabay

Spendenkampagne #gemeinsamstark des Müttergenesungswerks.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird die traditionelle Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks zum Muttertag verschoben. Geplant ist, diese im Zeitraum von 7. September bis zum 4. Oktober 2020 durchzuführen.

Spender*innen können Mütter dafür online unterstützen: www.gemeinsam-stark.social. Mütter leisten täglich Übermenschliches, sind der Anker vieler Familien und geradezu wahre "Supermoms". Vor allem in Zeiten von Corona.

Zu den ohnehin schon belastenden Alltagssituationen, in denen Sie neben ihrem Job die Kinder versorgen und die Organisation des Familienalltags übernehmen, kommen jetzt noch Homeoffice sowie die Rollen der Lehrerin und Motivationstrainerin hinzu.

Soziale Isolation erschwert den Alltag zusätzlich. Diese Überlastungen auf allen Ebenen erschöpfen nicht nur, sondern machen auf Dauer krank.

Die meisten Vorsorge- und Rehakliniken im MGW-Verbund sind geschlossen und viele stehen durch die Kurausfälle vor großen finanziellen Herausforderungen. Für die Betroffenen, die eine Kur meist dringend benötigen, ist dies nur sehr schwer zu verkraften.

Am Ende der Kräfte

Der Bedarf an Kuren ist bereits riesengroß. Jährlich werden 130.0000 Beratungen zu Kurmaßnahmen durchgeführt. Rund 50.000 Mütter und an die 2.000 Väter mit über 70.000 Kindern nehmen pro Jahr an Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen im Müttergenesungswerk teil.

"Uns erreichen zahlreiche Anrufe von Müttern, die am Ende ihrer Kräfte und über die Klinik-Schließungen verzweifelt sind, da sie schnellstmöglich Hilfe brauchen. Und nach der Corona-Krise werden es noch viel mehr sein", sagt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

"Da die Spendeneinnahmen aus der traditionellen Muttertagssammlung für das Müttergenesungswerk essenziell sind und diese erstmalig in der 70-jährigen Geschichte nicht rund um den Muttertag stattfinden kann, sind Spenden auf anderen Wegen jetzt wichtiger denn je", betont Anne Schilling weiter.

Online unterstützen

Mit der Aktion #gemeinsamstark können Sie die wichtige Arbeit des Müttergenesungswerks online unterstützen. Alle Informationen finden Sie unter: www.gemeinsam-stark.social.

Das Müttergenesungswerk sorgt mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen zum Beispiel für den gesetzlichen Eigenanteil, für Fahrtkosten oder Kurkleidung.  

Ohne die Spenden könnten viele Mütter oftmals nicht an einer notwendigen Kurmaßnahme teilnehmen. Außerdem setzt sich das Müttergenesungswerk politisch ein: Ganz aktuell ist es gelungen, dass die MGW-Kliniken in der COVID-19-Schutzverordnung der Bundesregierung berücksichtigt werden.

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.gemeinsam-stark.social 

Aus: Pressemitteilung des Müttergenesungswerks

kfd und Müttergenesung

Die kfd setzt sich für die Gesundheit von Müttern, Kindern und Familien ein und engagiert sich in der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung (KAG). kfd-Bundesvorstandsmitglied Lucia Lagoda ist Bundesvorsitzende der KAG Müttergenesung. Die KAG Müttergenesung ist die größte Trägergruppe in der Elly­-Heuss-­Knapp­-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk.

Kontakt
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Bundesverband e.V.

Prinz-Georg-Straße 44
40477 Düsseldorf

Telefon: 0211 44992-0
Fax: 0211 44992-75

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Stand: 06.05.2020
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