21. Januar 2019 Aktuelles

Für ein solidarisches und friedvolles Europa

Die stellv. kfd-Bundesvorsitzende Monika von Palubicki (rechts) und Bundesvorstandsmitglied Ulrike Göken-Huismann (3. v. rechts) beim Präsidientreffen der deutschsprachigen kath. Frauenverbände. Foto: Matthäus Fellinger

Gemeinsamer Aufruf der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände zur Europawahl

Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände haben ihre insgesamt rund eine Million Verbandsmitglieder dazu aufgerufen, von ihrem Wahlrecht bei der Europawahl im Mai Gebrauch zu machen.

Das Präsidientreffen fand vom 18. bis 20. Januar 2019 im österreichischen Wels statt. Vom kfd-Bundesvorstand nahmen Monika von Palubicki, stellv. Bundesvorsitzende, und Ulrike Göken-Huismann, Geistliche Begleiterin, teil.

"Die katholischen Frauenverbände fordern ihre Mitglieder mit Nachdruck dazu auf, sich über die Bedeutung von Europa insbesondere auch für Frauen umfassend zu informieren, zur Wahl zu gehen und so ihre Verantwortung als Christinnen für ein gemeinsames, solidarisches und friedvolles Europa wahrzunehmen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss des Treffens.

Verabschiedet wurde die Erklärung von Präsidiums- bzw. Vorstandsfrauen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholischen Frauenbewegung Südtirols und des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds (SKF). Insgesamt 14 Teilnehmerinnen waren in Österreich versammelt.

Die Vorsitzenden der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände verweisen in ihrer Erklärung auch auf die Bedeutung des Wahlrechts als demokratische Errungenschaft. Diese gelte es zu würdigen - heute genauso wie vor 100 Jahren, als das Frauenwahlrecht in Deutschland und Österreich eingeführt wurde. In Italien durften Frauen 1946 zum ersten Mal wählen, in der Schweiz 1971.

"Wir Frauen  gestalten Kirche und Gesellschaft wesentlich mit", sagte die gastgebende kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner zu Beginn des Präsidientreffens. Vor dem Hintergrund wachsender Entsolidarisierung und Ängste in Europa hob sie die besondere soziale Verantwortung von Christinnen und Christen hervor: "Ohne das Bekenntnis zur Verantwortung für die 'Geringsten' unter uns ist das Christentum nicht zu haben."

Mit kfbö-Pressematerial

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Stand: 21.01.2019