28. Dezember 2019 Aktuelles

Das war unser Jahr 2019

Mechthild Heil, Bundesvorsitzende der kfd, blickt zurück auf die bewegenden Momente des vergangenen Jahres 2019.

Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende, blickt auf das neue Jahr 2020 und auf ein Thema, mit dem sich die kfd auch weiter beschäftigen wird.

kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil hält Rückschau auf 2019 mit seinen Meilensteinen, darunter: die Übergabe der #MachtLichtAn-Unterschriften, die Verabschiedung des Positionspapiers "gleich und berechtigt" und die kfd-Aktionswoche in Fulda bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Was für ein Jahr. So vieles ist in Bewegung gekommen! Ich blicke zufrieden und vor allem stolz auf 2019 zurück.

Wir waren an vielen Orten mit unseren Forderungen für das künftige Zusammenleben in unserer Kirche und Gesellschaft unterwegs. Und auch wenn sich Erfolge selten sofort messen lassen, werden wir im neuen Jahrzehnt genau dort weitermachen, wo wir 2019 aufgehört haben.

Bewegende Momente 2019

Für mich gab es nicht den einen, bewegenden Moment 2019. Es waren viele - große und kleine. Zu den großen gehörte die kfd-Bundesversammlung im Juni mit der Abstimmung über das Positionspapier "gleich und berechtigt" zur geschlechtergerechten Kirche, das die Delegierten mit unglaublichen 100 Prozent verabschiedeten.

Ein hochemotionaler Augenblick, der uns gegenseitig darin bestärkt hat, dass es sich lohnt, weiter für die Rechte der Frauen in Kirche und Gesellschaft zu kämpfen.

Ich erinnere mich an unsere Anspannung, als wir drei Monate zuvor im März mit 30.000 Unterschriften im Gepäck zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz nach Lingen fuhren. Was würden wir erreichen?

"Macht Licht an!" war unser lautstarker Ruf nach Erneuerung der Kirche und Aufklärung der Missbrauchsfälle nach deren Bekanntwerden. Er war die Initialzündung für alle Bewegungen, die nun gemeinsam mit uns streiten.

Zur Herbstvollversammlung der Bischöfe waren wir im September wieder da - diesmal trugen wir in Fulda erstmals das Purpurkreuz als Symbol für unsere Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche.

Beeindruckend, wie die vielen kfd-Gruppen dieses Kreuz angenommen und verteilt haben. Die Kraft dieser Bewegung muss wohl auch bei der Bischofskonferenz angekommen sein. Haben in Lingen noch die meisten Bischöfe die Begegnung mit uns gemieden, kam in Fulda der Vorsitzende der DBK, Kardinal Reinhard Marx, zum Gespräch zu uns.

Was bringt das Jahr 2020?

Jetzt stehen wir vor dem nächsten wichtigen Schritt. Wir wollen uns 2020 beim Synodalen Weg als kfd weiter deutlich für eine geschlechtergerechte Kirche und Missbrauchs-Aufklärung, gegen Machtmissbrauch und verkrustete Strukturen einsetzen.

Es sind spannende Zeiten, die wir aktiv gestalten wollen. Dafür brauchen wir weiter Mut, Optimismus und Klugheit. Wir tragen Verantwortung, wir stehen mitten in unserer Kirche, wollen sie lebendig halten.

Darauf - und auf die Stärke der kfd-Gemeinschaft - hoffend sage ich herzlichen Dank für das gute Miteinander und wünsche ich Ihnen viel Gesundheit, Energie und Freude für das neue Jahr!

Ihre Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende

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Stand: 28.12.2019