Weltfriedenstag 2018

Gemeinsame Gebetsstunde am 12. Januar 2018

"MigrantInnen und Geflüchtete: Menschen auf der Suche nach Frieden", so lautet die Botschaft des Weltfriedenstages 2018. 

Ende 2016 waren 65,6 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Die Flüchtlingszahlen haben damit den höchsten jemals registrierten Stand erreicht.

Frauen und Männer, Kinder, junge und alte Menschen mussten ihre Hei­mat verlassen - auf der Suche nach einem Ort, an dem sie in Frieden leben können.

"In vielen Zielländern hat sich eine Rhetorik weit verbreitet, die mit Nachdruck die Risiken für die nationale Sicherheit oder die Belastung durch die Aufnahme der neu Ankommenden betont. Dabei wird jedoch die menschliche Würde missachtet, die jedem zuerkannt werden muss, weil alle Menschen Kinder Gottes sind", so schreibt Papst Franziskus in seiner Weltfriedensbotschaft. "Alle, die - vielleicht zu politischen Zwecken - Angst gegenüber Migranten schüren, säen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, anstatt den Frieden aufzubauen." 

Der Weltfriedenstag wird traditionell am 1. Januar begangen, 2018 bereits zum 51. Mal. Der Papst veröffentlicht seine Botschaft zum Weltfriedenstag vorab und richtet sie an die Regierungen weltweit.

Gemeinsame Gebetsstunde

Die kfd lädt gemeinsam mit den katholischen Verbänden BDKJ, DJK-Sportverband, KDFB, pax christi, der Gemeinschaft der katholischen Männer in Deutschland und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz zu einer gemeinsamen Gebetsstunde am 12. Januar 2018 ein.

Die Verbände haben für die Gebetsstunde einen Vorschlag erarbeitet, den Sie in der rechten Spalte als Druck- und als Webversion herunterladen können.

Außerdem wird in der Gebetshilfe auf Aktionen und Materialien der Verbände sowie auf weiterführende Links hingewiesen.

Weitere Informationen zum Themenkomplex Migration, Flucht und Integration gibt es auf der kfd-Seite "Fremdes achten - Frieden suchen: Übungen zur Stärkung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs".

Zudem wird auf das kfd-Modellprojekt "Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht" aufmerksam gemacht.