Frauengesundheit und Müttergenesung

Zeitdruck, Unsicherheit im Lebenslauf, Überlastung durch Erwerbstätigkeit und traditionelle Rollenerwartungen sowie die Verantwortung für den Bildungserfolg der Kinder oder die Pflege von Angehörigen:

Die Lebensbedingungen von Frauen haben sich extrem verändert und die Belastungen steigen.

In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil der Mütter mit Erschöpfungssyndrom bis hin zum Burn-Out, mit Schlafstörungen oder mit akutem Zeitdruck um fast 40 Prozent erhöht.

Auch pflegende Angehörige sind vielfach überlastet und erschöpft.

Die Belastungen sind kein Zeichen dafür, dass Frauen individuell versagen, sondern sie sind gesellschaftlich bedingt.

Die kfd setzt sich für die Gesundheit von Müttern, Kindern und Familien ein und engagiert sich daher seit Jahrzehnten in der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung (KAG)

Die KAG Müttergenesung ist ein Zusammenschluss von vier katholischen Verbänden, die sich seit über 80 Jahren für die Müttergenesung und seit einiger Zeit auch für Pflegende Angehörige stark machen.

Neben der kfd sind der Katholische Deutsche Frauenbund, der Deutsche Caritasverband sowie die Caritas-Konferenz Deutschland beteiligt.

In der Arbeitsgemeinschaft wirken 21 Fachkliniken und über 350 Beratungsstellen mit. 33.000 Mütter und Kinder haben im Jahr 2015 in den Kliniken der KAG Müttergenesung eine Vorsorge und Reha-Maßnahme genutzt.

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