Menschen nach Trennung und Scheidung und in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen akzeptieren

 

 

 

 

Aus dem kfd-Positionspapier "Frauen geben Kirche Zukunft":
"Wir treten für eine Kirche ein,
•    in der Frauen und Männer unabhängig von ihrer Lebenssituation und Lebensform vorbehaltlos akzeptiert sind,
•    die zu einem Ort wird, an dem getrennt lebende und geschiedene Frauen und Männer ohne Tabus über ihre Beziehung reden können,
•    die selbstverständlich die Erfahrung von Trennung und Scheidung in das Leben der Gemeinden und in die Gottesdienste einbringt,
•    die Geschieden-Wiederverheiratete vom Empfang der Sakramente nicht ausschließt."


Auch in der Kirche muss die aktuelle Vielfalt von Lebens- und Familienformen wahrgenommen werden. Wir brauchen insgesamt eine neue Kultur des Verständnisses für Brüche und menschliches Scheitern im Leben, z. B. eine angemessene Seelsorge bei Trennung und Scheidung und einen wertschätzenden Umgang mit Geschieden Wiederverheirateten. 40 % aller Menschen leben heute in Einpersonenhaushalten, Familienhaushalte machen nur noch ca. ein Drittel aller Haushalte in der Bundesrepublik aus, und davon handelt es sich zu einem Viertel um Haushalte von Alleinerziehenden.

Die Vielfalt der Lebensformen von Frauen ernst zu nehmen bedeutet, sie im Alltag der Gemeinden wahrzunehmen und allen Raum zu geben. Das kann in speziellen gottesdienstlichen Angeboten für Menschen geschehen, die von Trennung und Scheidung betroffen sind.

Alle Angebote der kfd sollten daraufhin überprüft werden, ob z.B. alleinerziehende Frauen daran teilnehmen können und ob die kfd-Gruppen offen für die Vielfalt der Lebens- und Familienformen sind.

Hier finden Sie zum Herunterladen:

"Trennung und Scheidung" in den Texten der Würzburger Synode (PDF-Dokument, 54 KB)

Ein Gottesdienstmodell für Getrennte, Geschiedene und die Menschen in ihrer Nähe (PDF-Dokument, 79 KB)

Statistisches über Lebens- und Familienformen in Deutschland (PDF-Dokument, 47 KB)