Unterschriftenaktion "Mehr Generationengerechtigkeit bei der Rente": 3 für 1!

Die kfd und der Katholische Deutsche Frauenbund starteten am 23. April 2012 eine gemeinsame Unterschriftenaktion, die viele Mütter betrifft, die vor 1992 Kinder geboren haben. Bereits in den 80er und 90er Jahren hat sich die kfd - mit Erfolg - für die bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der Rente eingesetzt. Nach wie vor besteht aber die Ungerechtigkeit, dass bei der gesetzlichen Rentenversicherung für Kinder, die vor 1992 zur Welt kamen, nur ein Entgeltpunkt (= 27 Euro monatlich) angerechnet wird, für später geborene Kinder dagegen drei Entgeltpunkte (= 82 Euro monatlich).

Hochaktuell ergibt sich jetzt politisch die Chance, eine rückwirkende Anerkennung von drei Entgeltpunkten auch für die Frauen zu erwirken, die Kinder vor 1992 geboren haben. Die Unterschriften sollten im Juni 2012 an die Bundesregierung überreicht werden.

kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen: "Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, Rentengerechtigkeit für Frauen zu schaffen. Unterschreiben auch Sie!"

Rechts finden Sie Hintergrundinformationen zur Aktion sowie unseren Button "3 für 1".

202.263 Unterschriften übergeben!

kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth konnten am 26. Juni 2012 in Berlin 202.263 Unterschriften an Bundessozialministerin Ursula von der Leyen übergeben.

Bei der Übergabe der 202.263 Unterschriften: Maria Theresia Opladen, Bundesministerin von der Leyen und Maria Flachsbarth (von links). Quelle des Fotos: KDFB