einzigARTig stark: Neue Ansätze und Wege in der kfd für allein lebende Frauen

Die Zahl der Einpersonenhaushalte nimmt kontinuierlich zu: Inzwischen sind es nahezu 40 Prozent - in Großstädten bereits über die Hälfte. Besonders betroffen sind Frauen: Sie leben häufiger allein als Männer - eine deutlich steigende Tendenz ist ab dem 55. Lebensjahr zu verzeichnen. Ebenfalls wächst der Anteil innerhalb der Gruppe der jüngeren berufstätigen Frauen.

Auch innerhalb der kfd gibt es viele Frauen, die alleine leben. Sie sind Mitglieder in den Gruppen vor Ort und engagiert in verschiedenen Leitungspositionen des Verbandes. In ihrem neuen Leitbild beschreibt sich die kfd als "eine kraftvolle Gemeinschaft, die Frauen in ihrer Einzigartigkeit und in ihrer jeweiligen Lebenssituation stärkt".

Deshalb ist es für die kfd Herausforderung und Chance zugleich, die neu identifizierte Gruppe "allein lebender Frauen" gezielt in den Blick zu nehmen. Dazu wurde im November 2008 ein Modellprojekt gestartet. Unter dem Titel "EinzigARTig stark - Kunst, Kultur, Kulinarisches & mehr..." erprobte es "neue Ansätze und Wege in der kfd für allein lebende Frauen". Die Anschlussveranstaltung fand im März 2010 statt.

Ziele und Inhalte

Das Modellprojekt hatte folgende Ziele:

  • Thematisierung der Lebensbedingungen allein lebender Frauen und Aufbau einer gezielten Arbeit mit Alleinlebenden in der kfd.
  • Gewinnung neuer Mitglieder aus der Gruppe allein lebender Frauen.
  • Entwicklung ganzheitlicher, kreativer und ressourcenorientierter Konzepte für die Arbeit mit Gruppen.
  • Planung und Durchführung eigener kleiner Praxisprojekte vor Ort.


Inhalte der einzelnen Module:

  • In den Modulen setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren eigenen biografischen Schätzen auseinander und gewannen daraus Orientierung und Ermutigung für gegenwärtiges und zukünftiges Leben.
  • Die Teilnehmerinnen ließen sich vom Modell der "Lebenskunst" inspirieren und entdeckten die vielen lustvollen Möglichkeiten des Seins.
  • Sie experimentierten mit neuen Methoden aus den Bereichen Kunst und Kultur.
  • Sie erprobten neue Lernkonzepte und neue Lernorte.
  • Im Modellprojekt wurden neue Medien zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch eingesetzt.

Schnappschüsse