kfd-Modellprojekt zum Aufbau von Pflegebegleiterinnen-Gruppen

Die kfd nimmt das  Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 zum Anlass, in Kooperation  mit dem renommierten Forschungsinstitut Geragogik (FoGera) am 18. Oktober 2010 ein zweijähriges Modellprojekt zum Aufbau  von Pflegebegleiterinnen-Gruppen in der kfd zu starten. Der Leitbildsatz "Wir fördern das Miteinander der Generationen" fordert die kfd heraus, sich auch Frauen zuzuwenden, die Angehörige pflegen oder selbst pflegebedürftig sind.

Die ehrenamtlichen Pflegebegleiterinnen unterstützen pflegende Angehörige durch Anteilnahme und Orientierungshilfen in schwierigen Alltagssituationen. Auf diese Aufgabe werden sie gründlich vorbereitet. Pflegebegleiterinnen-Gruppen sind Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements. Pflegebegleiterinnen übernehmen selbst keine Pflegearbeiten. Pflegebegleitung ist freiwillig und unentgeltlich.

Das Pflegebegleiterinnen-Modell stützt sich auf Konzept- und Qualitätsentwicklungen des 2008 beendeten Bundesmodellprojektes "Pflegebegleiter – Begleitung für pflegende Angehörige". Das Modellprojekt der kfd will das bereits erprobte Konzept "Pflegebegleitung" für einen ehrenamtlich arbeitenden Frauenverband nutzen. Die Qualifizierung zur Initiatorin von Pflegebegleiterinnen-Gruppen leiten zwei erfahrene Trainerinnen des Forschungsinstituts Geragogik. FoGera begleitet zusätzlich wissenschaftlich den Gesamtprozess und evaluiert die Wirkungen.

Das Projekt "Pflegebegleitung - Neue Impulse für das Miteinander der Generationen in der kfd" erstreckt sich insgesamt über zwei Jahre und beinhaltet als Kernbereiche die mehrstufige Fortbildung auf Bundesebene und den Aufbau von Pflegebegleiterinnen-Gruppen vor Ort. Letzterer wird durch Vertreterinnen verschiedener kfd-Diözesanverbände unterstützt.

Öffentliche Abschlussveranstaltung

Foto: kfd/Andreas Varnhorn

Das Modellprojekt endet am 23. Februar 2012 mit einem Festakt in Mainz, Erbacher Hof. Die Projektteilnehmerinnen stellen ihre Ergebnisse für die Begleitung pflegender Angehöriger vor und erhalten ihre Abschlusszertifikate. Nach der Begrüßung durch die Stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Anna-Maria Mette stehen Vorträge von Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz (Forschungsinstitut Geragogik) und Roswitha Verhülsdonk auf dem Programm. Die Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und ehemalige Trierer kfd-Diözesanvorsitzende spricht über die "Gesellschaftliche Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements".

Nachlese zur Abschlussveranstaltung

Kurzbericht über die Abschlussveranstaltung

Begrüßungsansprache der stellvertretenden kfd-Bundesvorsitzenden Anna-Maria Mette (PDF-Dokument, 58 KB)

Referat von Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz (Forschungsinstitut Geragogik) (PDF-Dokument, 257 KB)

Fotos von der Abschlussveranstaltung anschauen