"Gleich und gerecht"

Erzbischöfliches Ordinariat München gewann 2. Wettbewerb
Das Erzbischöfliche Ordinariat München geht überzeugende Schritte in Sachen Geschlechtergerechtigkeit. Zu diesem Urteil kommt die Jury des Wettbewerbs "Gleich und gerecht - Geschlechtergerechtigkeit im Arbeitsfeld Kirche", den die kfd-Berufstätige Frauen zum zweiten Mal ausgeschrieben hat. Am Samstag, 17. Juni 2006, wurde das Ordinariat München, die Verwaltungsbehörde des Erzbischofs der Erzdiözese München mit mehr als 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, im Erbacher Hof in Mainz als Preisträger des Wettbewerbs geehrt.
Die kfd-BF will mit ihrem Wettbewerb zukunftsweisende und erfolgreich praktizierte Modelle von Geschlechtergerechtigkeit und Gender-Mainstreaming im Arbeitsfeld katholische Kirche auszeichnen. Die Schirmherrschaft hatten Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik in Frankfurt, und Prof. Dr. Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes und heute Präsidentin des Goethe-Instituts.
Das Thema bleibt auf der Tagesordnung
Die kfd-BF wird das Thema der Geschlechtergerechtigkeit langfristig auf die Tagesordnung setzen. Ingrid Müller, Vorsitzender der kfd-BF, kündigte Schritte zur Vernetzung der katholischen Verbände und Organisationen an, die sich die Gleichstellung der Geschlechter auf die Fahnen geschrieben haben, und wünschte dem Wettbewerb "Gleich und gerecht", dass auch einer der klassischen katholischen Männerverbände das Thema für sich entdecke. Um die gemeinsame Sache voranzubringen, müsse immer auch die Frage gestellt werden, wie weit die Möglichkeiten der Kirche wirklich ausgeschöpft würden, und ob nicht hier und da die Grenzen der Zugänglichkeit bestimmter Funktionen für Frauen zu eng gezogen seien, sagte Müller. Bis diese Vision sich erfülle, werde die kfd das Thema "Geschlechtergerechtigkeit" wach halten.
Mehr Infos zu "Geschlechtergerechtigkeit"
Die kfd-Berufstätige Frauen hat 2002 ein Positionspapier "Herausforderung - Schritte zur Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche als Arbeitgeberin" verabschiedet. Sie finden das Positionspapier unten auf der Seite als PDF-Dokument zum Herunterladen.
Die Dokumentation "gleich und gerecht - Kirche gewinnt durch Geschlechtergerechtigkeit an Zukunftsperspektive" kann zum Preis von 6,00 Euro plus Versandkosten bestellt werden. Sie beinhaltet auf 94 Seiten grundlegende Texte zu "Geschlechtergerechtigkeit" und "Gender-Mainstreaming", schildert Entwicklungen und Stationen des 1. Wettbewerbes "Gleich und gerecht", Reden und Gedanken der Preisverleihung sowie interessante Praxisbeispiele aus kirchlichen Einrichtungen und Initiativen. Hier können Sie per E-Mail die Dokumentation anfordern: order(at)kfd.de

