Marianne Dirks

Marianne Dirks wurde am 26. August 1913 in Freiburg geboren. Nach einer Ausbildung zur Musiklehrerin heiratete sie den Publizisten Walter Dirks, sie bekamen vier Töchter. Marianne Dirks engagierte sich für die religiöse Bildung von Frauen in der Pfarrei und kam über diese Arbeit mit der diözesanen Frauenseelsorge in Kontakt.

1951 wurde sie erste Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und blieb es bis 1972. In den mehr als 20 Jahren ihrer bundesweiten Tätigkeit waren ihr Bildung und Befähigung von Frauen wichtige Lebensziele. Die Begründung dafür war ihre tiefe Überzeugung von der geistigen Eigenständigkeit der Frauen und von deren Verantwortung für den Heilsauftrag der Kirche.

Fortwährend setzte sie sich für Anerkennung der Laien und Laiinnen in kirchlichen Aufgaben, für Fortschritte in der Ökumene und für Partnerschaft von Frauen und Männern in Ehe, Familie und Gesellschaft ein. Sie vertrat diese Ziele auch im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem sie von 1951 bis 1972 angehörte. Von 1968 bis 1972 war sie ZdK-Vizepräsidentin. Marianne Dirks starb am 15. Oktober 1993.