Marianne-Dirks-Stiftung ... die Stiftung für Frauen

Auch heute noch ist Frauenförderung wichtig und unerlässlich. Diese Notwendigkeit greift die "Marianne Dirks Stiftung" auf, indem sie die an christlichen Werten orientierte Persönlichkeitsentwicklung, die religiöse Glaubensvertiefung und die politische und kulturelle Bildung von Frauen fördert.
Für diese Ziele hat sich bereits Marianne Dirks, die erste Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), in ihrer Zeit engagiert.
Heute will die "Marianne Dirks Stiftung" Frauenbildungsarbeit und die publizistische Aufbereitung frauenrelevanter Themen im religiösen, kulturellen und sozialen Umfeld unterstützen, damit Frauen an allen Bereichen gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens gleichwertig teilhaben können.
Die Stiftung unterstützt damit die Ziele der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).
Aktivitäten der Stiftung
Innovative Gruppenprojekte der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) werden mit dem "Preis der Marianne Dirks Stiftung" ausgezeichnet. Um diesen Preis können sich Gruppen aller Ebenen der kfd mit einem beispielhaften und kreativen Projektansatz bewerben.
Der Preis wird alle zwei Jahre mit wechselnden Themenschwerpunkten ausgeschrieben und mit einem Preisgeld dotiert. Die Themen orientieren sich an den inhaltlichen Schwerpunkten der kfd, dem größten deutschen Frauenverband. 2006 wurde der Preis zum ersten Mal ausgelobt.
Weitere Aktivitäten sind geplant, wie zum Beispiel: die Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten zu kirchlicher und verbandlicher Frauenförderung, die Ermöglichung von entsprechenden Publikationen und die Ehrung von Einzelpersönlichkeiten für besondere Verdienste um die Frauenförderung.
"Marianne-Dirks-Forschungspreis 2008/2009" verliehen
2008 hat die Stiftung erstmals einen Forschungspreis ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge sollten den Themenkreis "Marianne Dirks und die Würzburger Synode" behandeln. Die erste Präsidentin der kfd setzte sich als Mitglied der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971 bis 1975) für die Anerkennung der Laien in kirchlichen Aufgaben und für deren Verantwortung für den Heilsauftrag der Kirche ein.
Bewerber und Bewerberinnen um den "Marianne-Dirks-Forschungspreis 2008" konnten Dissertationen, Diplom-, Magister- und Zulassungsarbeiten einreichen sowie Master- und Bachelorarbeiten. Zur Siegerin kürte die Jury Susanne Kreutzer für ihre schriftliche Hausarbeit für die "Master of Education"-Prüfung der katholischen Fakultät an der Ruhr-Universität Bochum. Den zweiten Platz belegte Katrin Großmann für ihre Diplomarbeit (Katholisch-Theologische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Die Preisverleihung fand am 12. Juni 2009 im Rahmen der kfd-Bundesversammlung statt.
Das Foto zeigt von links: Magdalena Bogner, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Susanne Kreutzer, Katrin Großmann und Dr. Klaus Korfmacher, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.
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"Preis der Marianne Dirks Stiftung 2006"
Der erstmals ausgelobte, mit 1.000 Euro dotierte "Preis der Marianne Dirks Stiftung 2006" ging an die kfd St. Michael in Waldbröl. Ausgezeichnet wurde das beispielhafte Engagement zu "Frauenhandel und Zwangsprostitution im Zeitalter der Globalisierung". Die feierliche Preisverleihung durch die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Magdalena Bogner, fand am 30. März 2007 in Mainz statt.
Zusätzlich wurden zwei weitere Projekte aus den eingegangenen Bewerbungen gewürdigt. Dies war zuerst die kfd St. Josef in Nordhorn für ihr Engagement zu religiösem Brauchtum, Inhalten und Geschichte von Islam und Judentum, das Vorurteile abgebaut und Begegnung zu Frauen anderer Religionen im sozialen Nahraum ermöglicht habe. Außerdem galt die besondere Aufmerksamkeit der Jury dem Projekt "Frauenleben in Krieg und Frieden 1945 bis 2005. Zeitzeuginnen erinnern sich" des kfd-Diözesanverbandes Essen. Die vorliegende Dokumentation, deren Druckkosten von der Stiftung gefördert werden, unterstreiche den Vorbildcharakter des Projektes, so Magdalena Bogner bei der Würdigung in Mainz.
Wer war Marianne Dirks?
Marianne Dirks wurde am 26. August 1913 in Freiburg geboren. Nach einer Ausbildung zur Musiklehrerin heiratete sie den Publizisten Walter Dirks, sie bekamen vier Töchter. Marianne Dirks engagierte sich für die religiöse Bildung von Frauen in der Pfarrei und kam über diese Arbeit mit der diözesanen Frauenseelsorge in Kontakt.
1951 wurde sie erste Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und blieb es bis 1972. In den mehr als 20 Jahren ihrer bundesweiten Tätigkeit waren ihr Bildung und Befähigung von Frauen wichtige Lebensziele. Die Begründung dafür war ihre tiefe Überzeugung von der geistigen Eigenständigkeit der Frauen und von deren Verantwortung für den Heilsauftrag der Kirche. Fortwährend setzte sie sich für Anerkennung der Laien und Laiinnen in kirchlichen Aufgaben, für Fortschritte in der Ökumene und für Partnerschaft von Frauen und Männern in Ehe, Familie und Gesellschaft ein. Sie vertrat diese Ziele auch im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem sie von 1951 bis 1972 angehörte. Von 1968 bis 1972 war sie ZdK-Vizepräsidentin.
Mitglieder des Stiftungskuratoriums der "Marianne Dirks Stiftung" sind:
Magdalena Bogner (Vorsitzende)
Prof. Dr. Sabine Demel
Dr. Norbert Feldhoff
Helga Hammer, MdL
Karin Kortmann, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. (stellvertretende Vorsitzende)
Lothar Landvogt
Dr. Ruth Seidl, MdL
Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind:
Dr. Klaus Korfmacher (Vorsitzender)
Sonja Billmann
Maria Theresia Opladen
Ute Schröder (stellvertretende Vorsitzende)
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... durch eine Spende
Spenden werden unmittelbar für die satzungsgemäßen Aufgaben und Projekte der Stiftung verwandt. Sie erhöhen nicht das Stiftungsvermögen, sondern werden direkt für die Stiftungsbelange eingesetzt und gelten als einmalige Unterstützung. Eine Spende kann auch projektgebunden gegeben werden.
... durch eine Zustiftung
Zustiftungen erhöhen das Stiftungsvermögen und bleiben dauerhaft erhalten. Die Erträge aus Zustiftungen werden für satzungsgemäße Aufgaben und Projekte der Stiftung eingesetzt. Zustifter und Zustifterinnen können zusätzlich bis zu 20.450 Euro pro Jahr steuermindernd geltend machen.
Steuervorteile für Stifterinnen und Stifter
Eine Spende oder Zustiftung an die Marianne Dirks Stiftung ist steuerlich absetzbar, und Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.
Kontakt
"Marianne Dirks Stiftung" der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Beate Kruse
Prinz-Georg Str. 44
40477 Düsseldorf
Tel 0211 / 44 99 2 73
Fax 0211 / 44 99 2 99
E-Mail:
Beate.Kruse(at)kfd.de
Spendenkonto
Bank für Kirche und Caritas eG, Paderborn
BLZ 472 603 07
Konto 12640400


